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Wasser marsch: Beim Löschangriff im Pokalwettkampf der Enzkreis-Jugendfeuerwehren kam es auch bei der Tiefenbronner Altersgruppe bis 14 Jahre auf Schnelligkeit und Genauigkeit an. Foto: Molnar
Wasser marsch: Beim Löschangriff im Pokalwettkampf der Enzkreis-Jugendfeuerwehren kam es auch bei der Tiefenbronner Altersgruppe bis 14 Jahre auf Schnelligkeit und Genauigkeit an. Foto: Molnar
20.07.2015

Pokalkampf der Jugend-Feuerwehr Enzkreis: Birkenfeld gewinnt in beiden Altersgruppen

„Gruppe Niefern-Öschelbronn II angetreten“, rief Lena und rannte Sekunden später die Wettkampfbahn entlang. Acht Kameraden folgten der jungen Gruppenführerin. Sie waren mit Helmen, Schläuchen und Funktionswesten ausgestattet und sollten einen Löschangriff sowie eine simulierte Menschenrettung meistern. Zahlreiche Zuschauer standen am Rand der 50 Meter langen Bahn und feuerten die Nieferner Jugendfeuerwehrgruppe an. Sie war eine von 23 Gruppen aus dem gesamten Enzkreis, die beim 43. Pokalwettkampf der Jugendfeuerwehr Enzkreis in und rund um die Sixthalle Gräfenhausen antraten.

Der Wettstreit findet einmal im Jahr am Kreisjugendfeuerwehrtag an wechselnden Orten statt und wurde zum vierten Mal von der Feuerwehr Birkenfeld-Gräfenhausen ausgerichtet. Am Ende des langen Wettkampftages hatte der Birkenfelder Nachwuchs sogar die Nase vorn. Gleich zweimal holten sich die Lokalmatadoren den begehrten Wanderpokal: In der Altersgruppe bis 14 Jahre gewann die Gruppe Birkenfeld II in 123 Sekunden, gefolgt von Eisingen I in 126 Sekunden und Kieselbronn in 132 Sekunden. In der Altersgruppe ab 15 Jahre ging der erste Preis an Birkenfeld I mit einer Zeit von 122 Sekunden, der zweite an Tiefenbronn IV mit 132 Sekunden und der dritte an Königsbach-Stein III mit 163 Sekunden. „Es kommt auf Schnelligkeit, Genauigkeit und sauberes Arbeiten an“, erklärte Wettkampfleiter Stefan Schäfer.

Zu den Aufgaben gehörten ein Löschangriff – mit Personenrettung bei den älteren Gruppen – und ein Fragebogen mit theoretischen Aufgaben wie: „Warum müssen immer zwei Personen am Strahlrohr stehen?“ Auch verschiedene Knoten und Erste-Hilfe-Maßnahmen mussten die halbwüchsigen Floriansjünger absolvieren. 25 Schiedsrichter waren im Einsatz. Bewertet wurde nach Zeit und Fehlerkatalogen. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.