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Wenn es um die Zukunft der Ellmendinger Grundschule geht, soll laut FWG ein Bürgerentscheid Klarheit bringen. Doch eine Mehrheit dafür im Kelterner Gemeinderat gibt es nicht. Foto: Ketterl, Archiv
Wenn es um die Zukunft der Ellmendinger Grundschule geht, soll laut FWG ein Bürgerentscheid Klarheit bringen. Doch eine Mehrheit dafür im Kelterner Gemeinderat gibt es nicht. Foto: Ketterl, Archiv
20.10.2016

Politik mit Dominoeffekt: Zukunft von Ellmendinger Grundschule

Keltern. In Keltern wird die Zukunft des Grundschulstandorts Ellmendingen diskutiert. Ein Ja zu Dietlingen könnte eine Folgenutzung für Kindergarten nach sich ziehen.

Hinter den Kulissen wird schon lange diskutiert, und im Gemeinderat köchelt die Thematik auch immer wieder nach oben: Es geht um die Zukunft des Grundschulstandorts Ellmendingen. Der Hintergrund: Seit Kelterns Gemeinschaftsschulträume geplatzt sind, die weiterführende Hauptschule in Dietlingen zur Geschichte zählt und das dortige Gebäude im Speiterling in Teilen leer steht, wird eine Frage immer drängender: Sollte die Gemeinde aus ökonomischen Gründen eine Zentralisierung ihres Schulwesens am Standort Dietlingen anstreben?

Die Frage überhaupt zu stellen, heißt emotionale Befindlichkeiten zu wecken. Tatsächlich ist viel Lokalpatriotismus im Spiel. Unabhängig davon gibt es gute Gründe für beide Seiten. Gehört es nicht zur wohl verstandenen Angebotsphilosophie einer Gemeinde, möglichst familiennahe Grundschulstandorte anzubieten?

Wie auch immer: Der Gemeinderat wird sich mit dem Thema in seiner Sitzung am 8. November eingehend beschäftigen. Weil das so ist und im Übrigen längst ein Meinungsbildungsprozess an der Basis eingeleitet worden ist, in dem die Meinung von Eltern und deren Vertretern abgefragt wird, hat sich auch der Verein „Eltern für Keltern“ mit dem Thema beschäftigt. Auf der Internetseite des Vereins (www.elternfuerkeltern.de) wird seit Neuestem die konkrete Frage gestellt: „Wie stellt Ihr Euch die Zukunft in Ellmendingen vor?“ Drei Baustellen, so der Verein, seien aufs Engste miteinander verknüpft. Sollte die Grundschule verlegt werden, würde das Platz für einen größeren Kindergartenstandort schaffen. Hinzu komme, dass mögliche bauliche Veränderungen das Wunschprojekt von TuS Ellmendingen tangieren würden, einen neuen Kunstrasenplatz auf einem Teil des Grundschulstandorts (Hartgummiplatz, Radweg, Felder) zu errichten in der Nachfolge für das alte Kastanienstadion.

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