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Beim Wahlkampfnachmittag der FDP in Straubenhardt sprach neben Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke und der Ortsverband-Vorsitzenden Bärbl Maushart auch der ehemalige deutsche Außenminister Klaus Kinkel über die Asylpolitik.  Falk
Beim Wahlkampfnachmittag der FDP in Straubenhardt sprach neben Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke und der Ortsverband-Vorsitzenden Bärbl Maushart auch der ehemalige deutsche Außenminister Klaus Kinkel über die Asylpolitik. Falk
29.02.2016

Politisches Urgestein Klaus Kinkel bei FDP-Wahlkampftreffen in Straubenhardt

Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Der FDP-Spitzenkandidat und Bewerber für den Enzkreis und für Pforzheim, Hans-Ulrich Rülke, erhielt am Samstag prominente Unterstützung: Klaus Kinkel, FDP-Mitglied und ehemaliger deutscher Außenminister unter Helmut Kohl, diskutierte mit Rülke, der Straubenhardter Ortsverband-Vorsitzenden Bärbl Maushart und rund 50 interessierten Parteianhängern und Straubenhardter Bürgern im Landhotel Adlerhof über aktuelle landespolitische Themen.

„Wir freuen uns, dass die Bude so voll ist“, sagte Maushart. Rülke sprach das Thema Asylpolitik an und fand klare Worte gegenüber Baden-Württembergs aktuellem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann: „Man hat sich vor den Herausforderungen weggeduckt.“ Rülke fordert unter anderem, die Erstaufnahme von Flüchtlingen professioneller zu gestalten: „Hier müssen auf nationaler und europäischer Ebene Weichen gestellt werden.“

Parteikollege Klaus Kinkel rechnet der FDP und ihrem Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl am 13. März hohe Chancen aus. Auf das Thema Asyl blickt der ehemalige Außenminister Kinkel mit Sorge: „Unsere Welt ist mehr in Unordnung geraten als jemals in den letzten Jahrzehnten“, so Kinkel, „und das ist erst der Anfang.“ Die Flüchtlingspolitik treffe in erster Linie Europa. Beim Thema Abschiebung müsse man konsequenter werden, auch eine Aufstockung der Polizei hält Kinkel für nötig.