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15.06.2019

Polizeiposten Kieselbronn präsentiert Kriminalstatistik

Kieselbronn. „Jetzt bin ich zum ersten Mal ohne Dienstwaffe in die Gemeinderatssitzung gekommen“, sagte Polizeihauptkommissar und Leiter des Kieselbronner Polizeipostens, Reinhold Wilser, mit einem Schmunzeln zu Beginn seines Berichtes über die Kriminalstatistik 2018. „Warum, sind wir so friedlich?“, war daraufhin die Frage von Bürgermeister Heiko Faber. „Ja, Kieselbronn ist die sicherste Gemeinde im Enzkreis“, bestätigte Wilser.

Die registrierte Gesamtkriminalität sei in der Gemeinde auf 43 Fälle zurückgegangen (83 in 2017). 22 Fälle konnten aufgeklärt werden. Das entspreche dem Schnitt der vergangenen Jahre mit einer Aufklärungsquote von etwas über 50 Prozent. Gesunken seien die Fälle von Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung, Bedrohung, Beleidigung und Diebstahl. Ganz erfreulich sei, so Wilser, dass es, genau wie im Vorjahr, nur einen Wohnungseinbruch gab. Die Höchstzahl an Einbrüchen mit zwölf Fällen habe es im Jahr 2014 gegeben. Fälle von Rauschgiftkriminalität sind keine bekannt geworden. Ab März ist der Posten wieder mit sieben Polizeibeamten besetzt ist, darunter eine Polizistin. Zu deren Zuständigkeitsbereich gehören neben Kieselbronn die Gemeinden Neulingen, Ölbronn-Dürrn und der Pforzheimer StadtteilEutingen.

Gemeindevollzugsbediensteter Gerd Clement, der seit 2013 auch für die Gemeinden Neulingen und Ölbronn-Dürrn zuständig ist, berichtete über seine Einsatzbereiche. Eng sei auch die Zusammenarbeit mit dem Gemeindebauhof, wenn es um die Reparatur von Schildern oder die Beseitigung des in der Flur abgelagerten Mülls gehe. Wie Clement sagte, habe es in den vergangen sechs Jahren 514 geahndete Parkverstöße gegeben. Vor allem achte er darauf, dass es beim Parken auf Gehwegen genug Platz für Fußgänger mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl gibt. ott