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Bis zu 300 Flüchtlinge finden auf dem ehemaligen Piepenbrock-Gelände in Darmsbach Schutz – darunter rund 100 Kinder und Jugendliche. Die Polizei musste wegen kleiner Streitigkeiten zwischen den Bewohnern schon ein paarmal in die größte Notunterkunft im Enzkreis ausrücken, gibt aber Entwarnung: Die Probleme hätten sich immer schnell erledigt. Foto: Krivec/Archiv
Bis zu 300 Flüchtlinge finden auf dem ehemaligen Piepenbrock-Gelände in Darmsbach Schutz – darunter rund 100 Kinder und Jugendliche. Die Polizei musste wegen kleiner Streitigkeiten zwischen den Bewohnern schon ein paarmal in die größte Notunterkunft im Enzkreis ausrücken, gibt aber Entwarnung: Die Probleme hätten sich immer schnell erledigt. Foto: Krivec/Archiv
17.05.2016

Polizeistatistik für Remchingen: Darmsbacher Asylheim kein Hort der Kriminalität

Remchingen. Im Remchinger Teilort Darmsbach sind seit Ende 2015 rund 300 Flüchtlinge auf einem ehemaligen Firmengelände untergebracht. Anfang des Jahres hatten in der Gemeinde immer wieder die wildesten Gerüchte über Sachbeschädigungen, Beleidigungen und sogar sexuelle Belästigung durch Bewohner der Unterkunft die Runde gemacht. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats beleuchtete der Leiter des zuständigen Polizeireviers Neuenbürg, Günther Haas, daher explizit die Straftaten von Asylbewerbern.

Die aktuelle Statistik zeige, dass im ersten Quartal dieses Jahres bis dato lediglich drei syrische Flüchtlinge aus dem Gemeindegebiet auffällig geworden seien. Einem lege die Polizei Fahrraddiebstahl zur Last, ein anderer sei ohne gültige Fahrkarte erwischt worden. Im dritten Fall handele es sich um einfache Körperverletzung, die in dem Darmsbacher Asylheim begangen wurde.

Insgesamt zählte die Polizei im vergangenen Jahr 488 (2014: 488) Straftaten in Remchingen. 290 der gemeldeten Fälle konnten aufgeklärt werden.

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