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Viele schöne Flecken der Region haben die PZ-Wanderer in dieser Saison wieder entdeckt. Foto: Gegenheimer
Viele schöne Flecken der Region haben die PZ-Wanderer in dieser Saison wieder entdeckt. Foto: Gegenheimer
23.09.2016

Positive Bilanz der PZ-Wanderungen und ein kleiner Ausblick auf 2017

Auch wenn es in dieser Saison ein paar Unannehmlichkeiten gab – die Bilanz der PZ-Wanderungen fällt dennoch positiv aus. Organisator Jürgen Holzinger vom Schwarzwaldverein, der die Wanderungen gemeinsam mit der „Pforzheimer Zeitung“ anbietet, berichtet von zufriedenen Teilnehmern (es waren exakt 235), optimalem Wetter und einer guten Stimmung. Kein Wunder, dass er sich gedanklich schon auf die nächste Saison einstellt – und auf die schönen Routen, die sich das Team der sechs Wanderführer wieder für die Teilnehmer einfallen lassen wird.

Verschiebungen nötig

Dabei war gerade die Tour rund um die Karlsruher Bergdörfer, die er gemeinsam mit seiner Frau Sabine Holzinger führte, von einer der erwähnten Unwägbarkeiten betroffen. Am eigentlich geplanten Termin Mitte Juni drohten heftige Gewitter, deshalb entschloss man sich, die Wanderung zu verlegen. Sie fand am 17. September statt und verlängerte so die Saison, die normalerweise bereits Ende August abgeschlossen gewesen wäre. Die Teilnehmer wurden mit bestem Wetter belohnt, obwohl auch diesmal wieder Regen angesagt war. Verlegt werden musste auch die Juli-Wanderung am Wildbader Sommerberg: Wegen Terminüberschneidungen des Wanderführers fand sie bereits eine Woche früher statt.

Die Teilnehmer hatten jedoch Verständnis für diese Unwägbarkeiten – und freuten sich an den schönen Touren. Sie waren mit Hartmut Fiess rund um Stein unterwegs, entdeckten mit Barbara Hauser das Biet und erkundeten mit Peter Will den Wildbader Sommerberg. Gute Laune herrschte auch, als die Gruppe mit Manfred Strobel die Schwarzwaldpforte bei Engelsbrand erklomm und als es mit Gertrud Jourdan nach Zavelstein ging.

Auch die Routen etwas außerhalb des Enzkreises hätten Anklang gefunden, betont Jürgen Holzinger. „Das waren Gegenden, die die Teilnehmer noch nicht kannten – und die Anfahrt war trotzdem nicht zu weit“, so der Wanderführer. Es habe die Anregung gegeben, so etwas öfter anzubieten. Holzinger ist offen dafür, ein bisschen über den Tellerrand des Enzkreises hinaus zu schauen. „So können wir den Menschen ganz neue Ziele anbieten.“ Bewährt habe sich, alle Strecken als Rundwanderungen auszusuchen. „Viele Teilnehmer kommen mit dem Auto. Da ist es natürlich praktisch, zum Startpunkt zurück zu kommen.“

Gern genutzt werde es, wenn sich zum Abschluss noch die Möglichkeit zur Einkehr bietet, weiß Holzinger. Besonders gelungen war das bei der Wanderung in Engelsbrand, wo die Wanderer später noch das Grillfest des Schwarzwaldvereins besuchen konnten. Aus all diesen Punkten und Anregungen werden die Wanderführer ganz sicher wieder ein abwechslungsreiches Programm für die nächste Saison zusammenstellen.