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Beim offiziellen Anschnitt der großen Neujahrsbrezel (von links): Ragnar Watteroth, Markus Nußbaumer, Peter Kiesinger, Bürgermeister Jens Timm, Minister a.D. Erwin Vetter, Bürgermeister a.D. Rudi Knodel, Christine Neumann, Otto Höger, Klaus Steigerwald und Waldbronns Bürgermeister Franz Masino. Foto: Weber
Beim offiziellen Anschnitt der großen Neujahrsbrezel (von links): Ragnar Watteroth, Markus Nußbaumer, Peter Kiesinger, Bürgermeister Jens Timm, Minister a.D. Erwin Vetter, Bürgermeister a.D. Rudi Knodel, Christine Neumann, Otto Höger, Klaus Steigerwald und Waldbronns Bürgermeister Franz Masino. Foto: Weber
12.01.2017

Positive Resonanz nach Neujahrsempfang in Karlsbad

„Dem Neuen mit Zuversicht und Offenheit zu begegnen ist auch in der Kommunalpolitik bei jedem Jahreswechsel erforderlich. Denn zu meinen, man wisse, wie die Dinge laufen oder sich entwickeln werden, lässt den Blick auf Möglichkeiten, die uns womöglich Lösungen bringen, nicht mehr zu“, meinte Karlsbads Bürgermeister Jens Tim beim Neujahrsempfang der Gemeinde vor über 400 geladenen Gästen in der Auerbacher Talblickhalle. Nach einem kurzen „Ausflug“ in die problematischen Entwicklungen weltweit in vielen Bereichen, von der Flüchtlingszuwanderung über den Brexit bis zum Autoabgas-Skandal meinte Timm, dass „wir uns bewusst sein sollten, dass es uns gut geht und wir unsere Ansprüche auch vor Ort nicht immer weiter nach oben schrauben können“.

Karlsbad mit rund 16 000 Einwohnern an der Nahtstelle des westlichen Enzkreises zum südlichen Landkreis Karlsruhe wirbt mit dem Slogan „Wohnen-Arbeiten-Erholen“, dies auf der Basis einer guten Infrastruktur. In Sachen Infrastruktur ist Karlsbad auch in den kommenden Jahren gefordert, wie bei der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2017/2018 vor wenigen Wochen deutlich wurde. Immerhin 22 Millionen Euro werde man in diesen beiden Jahren investieren. Der größte Brocken ist dabei der Ausbau der früheren Werkrealschule beim Karlsbader Schulzentrum zur dreizügigen Gemeinschaftsschule „Karlsbad/Waldbronn“ als Ganztagesbetrieb mit einem Kostenaufwand von rund fünf Millionen Euro. Hinzu kommt die Schaffung von weiteren U-3-Plätzen in den Kindergärten in Ittersbach, Auerbach und Spielberg.