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Stein für Stein haben Straffällige und Gefährdete einen Wanderweg im Eyachtal 

wieder begehbar gemacht. Mit dem Projekt sollen die Teilnehmer an einen 

geregelten Arbeitsalltag gewöhnt werden.
Stein für Stein haben Straffällige und Gefährdete einen Wanderweg im Eyachtal wieder begehbar gemacht. Mit dem Projekt sollen die Teilnehmer an einen geregelten Arbeitsalltag gewöhnt werden. © Schierling
08.10.2010

Potentielle Straftäter sanieren Wanderweg im Eyachtal

EYACHTAL. Straffällige und Gefährdete haben einen verwilderten Wanderweg im Eyachtal wieder begehbar gemacht. Die Arbeit war Teil eines Projekts zur Integration von Straffälligen in Arbeit (ISA) des Europäischen Sozialfonds (ESF). „Die Maßnahme richtet sich nicht nur an Straftäter, sondern auch an Menschen, die auf Grund ihrer Lebensumstände auf die schiefe Bahn geraten könnten“, erklärt der Projektverantwortliche Sascha Oechsle vom Bezirksverein für soziale Rechtspflege in Pforzheim.

Diesen Männern und Frauen solle mit 1-Euro-Jobs der Einstieg in den Arbeitsalltag erleichtert werden. Ziel sei es die Teilnehmer am Ende des Projekts in ein gesichertes Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis zu führen. In Arbeitsgruppen erlernen die potentiellen Straftäter Schüsselqualifikationen, die sie im beruflichen Alltag benötigen. „Wir helfen ihnen etwa beim Bewerbungsschreiben oder zeigen ihnen, wie Konflikte in der Gruppe sinnvoll gelöst werden können“, gibt Oechsle einige Beispiele.