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16.05.2014

Präventions-Truck des Landeskriminalamts zieht viel Publikum an

Wurmberg. Uwe Heintz und sein Kollege Thomas Wurster hatten viel zu tun. „Wir reden und erklären hier schon stundenlang ohne größere Pausen“, sagt der Einbruchsspezialist von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Pforzheim.

Bildergalerie: Infomobil der Polizei zu Einbrüchen in Wurmberg

Denn am Freitag von 11 bis 18 Uhr machte der sogenannte „Präventions-Truck“ des Landeskriminalamtes Station in Wurmberg. Anhand von praktischen Beispielen wurde interessierten und vor allem besorgten Bürgern erklärt, wie sie ihr Haus gegen Einbrecher besser sichern können. Dabei ging es neben Fenster-, Rolläden-, Keller- oder Türsicherungen auch um Zutrittskontrollsysteme oder Einbruchmeldeanlagen.

Für die Aufklärungsmaßnahme hatte sich besonders der Wurmberger Bürgermeister Jörg-Michael Teply eingesetzt. Schon in seinem „Bürgerbrief“ vom 28. Februar rief Teply die Wurmberger Einwohner zu mehr Zivilcourage und Aufmerksamkeit auf. Verdächtige Beobachtungen sollten sofort den zuständigen Polizeidienststellen in Niefern-Öschelbronn und Mühlacker gemeldet werden. „In nur sieben Wochen gab es in Wurmberg mehrere Einbrüche“, betont Teply. „Zum Glück hat sich das inzwischen gelegt.“ Das schreibt der Bürgermeister nicht zuletzt der erhöhten Wachsamkeit seiner Bürger zu. „Auch mit dem Präventions-Truck wollen wir den Leuten konkrete Hilfen bieten, wie sie ihr Haus sichern können. Denn mit Aufmerksamkeit allein ist Einbrechern nicht beizukommen.“ pep