760_0900_99007_IMG_5614.jpg
Die Kandidaten von Pro Dobel stellten sich am vergangenen Freitag vor und den Fragen der Bevölkerung.  Foto: Meister 

Pro Dobel will sich im Gemeinderat für Familien stark machen

Dobel. „Gemeinsam unsere Zukunft gestalten“, lautet das Motto von Pro Dobel. Am vergangenen Freitag stellten sich die zwölf Kandidaten von Pro Dobel im Gasthaus „Linde vor. Von den Kandidaten für den kommenden Gemeinderat befinden sich derzeit vier im aktuellen Rat. Mit Lothar König und Roy Kieferle treten zwei Dobler-Urgesteine nicht mehr für Pro Dobel an.

„Wir bieten eine vielfältige Liste“, erklärte Reinhold Becker. Mit 29 Jahren ist Becker der Jüngste der Liste und will nicht nur Teil des Dobels sein, sondern diesen weiterentwickeln. „Wir haben die Voraussetzungen und müssen weiter daran arbeiten, dass der Dobel nicht ausstirbt“, zeigte sich Axel Hummel ähnlich engagiert. „Dabei gilt es, vor allem die strukturellen Voraussetzungen für Familien zu schaffen“, forderte Martina Neumann. Die langjährigen Ratsmitglieder Reimund Ruff und Bernhardt Kraft gaben an, dass sie immer noch für den Dobel brennen. Doch nicht nur Ruff und Kraft attestierte Markus Treiber Herzblut, sondern allen Kandidaten von Pro Dobel. Während Kraft Bewährtes bewahren will, möchte Sebastian Stattaus realistische, optimistische und überraschende Akzente setzen. Tobias Kull setzt auf die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden und transparente Arbeit. Zu den vorrangigen Zielen zählen die Stärkung und der Ausbau der Kindertagesstätte, Sicherung des Schuldstandorts Dobel, Sanierung und Pflege öffentlicher Gebäude und Anlagen und die Förderung des ehrenamtlichen Engagement sowie der Vereine. Darüber hinaus sollen neue Wohn- und Gewerbeflächen entstehen und der Erhalt des Prädikats „Heilklimatischer Kurort“ gesichert werden. In der Diskussionsrunde kam die Frage nach maroden Gebäuden und Straßen auf. Reimund Ruff verwies darauf, dass der Gemeinderat zur Sanierung mehr Geld in den Haushalt eingestellt hat, als es die Verwaltung vorgesehen hat.Einig zeigten sich die Kandidaten zur Schaffung neuer Wohn- und Gewerbeflächen. Wo diese entstehen sollen, dabei herrschte dagegen geteilte Meinung. Während Kraft etwa das Funkareal weiterhin in kommunaler Hand behalten will, können sich andere Kandidaten einen Verkauf vorstellen.