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30.09.2015

Projekt Neue Mitte in Schömberg erhält breite Zustimmung

Schömberg. Für das Projekt Neue Mitte in Schömberg stehen alle Zeichen auf grün: Der Gemeinderat hat am Dienstagabend einstimmig den Kompromiss abgesegnet, den Bürgermeister Matthias Leyn mit dem Investor ausgehandelt hat (PZ hat berichtet).

Das bedeutet: Der Supermarktkomplex wird nicht so tief ins Gelände eingegraben und die Decken werden verstärkt. So ist eine spätere Bebaubarkeit des Daches gewährleistet. Den Kreiselbau übernimmt die Gemeinde, der Investor beteiligt sich mit 525 000 Euro an den Kosten. Die Gemeinde hat fünf Jahre Zeit, mit dem Bau des Kreisels am Abzweig zur Hugo-Römpler-Straße zu beginnen. Außerdem verpflichtet sich der Investor, das Wohnprojekt bis 2018 anzugehen. Zu guter Letzt wird der Turm mit der prägnanten Werbetafel kommen –

allerdings ohne Fahrstuhl. Der Bürgermeister erhielt von allen Seiten Lob: Es sei gut, dass endlich ein Kompromiss gefunden worden sei, lautete der Tenor. „Jetzt sollten wir die Chance ergreifen und zustimmen“, brachte es UWV-Fraktionschef Gerold Kraft auf den Punkt. „Denn irgendwann kann man sich zu Tode verhandeln.“ Jetzt muss der Investor nur noch den neuen Vertrag unterschreiben, dann kann der Bau starten. Ulrike Mayrhofer bat noch darum, den Turm so zu bauen, dass der nachträgliche Einbau eines Fahrstuhls möglich sei. Das solle jedoch lediglich eine Anregung an den Investor sein.