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Freude über das erste Straubenhardter AED-Gerät für ein „Herzsicheres Straubenhardt“: Angelo Sapia und Michael Müller (Björn Steiger Stiftung), Bürgermeister Helge Viehweg, Feuerwehrkommandant Martin Irion sowie Ganzhorn-Schulrektor Harald Kull und Stellvertreter Wolfgang Werner (von links). Foto: Gegenheimer
Freude über das erste Straubenhardter AED-Gerät für ein „Herzsicheres Straubenhardt“: Angelo Sapia und Michael Müller (Björn Steiger Stiftung), Bürgermeister Helge Viehweg, Feuerwehrkommandant Martin Irion sowie Ganzhorn-Schulrektor Harald Kull und Stellvertreter Wolfgang Werner (von links). Foto: Gegenheimer
01.10.2017

Projektstart „Herzsicheres Straubenhardt“ mit der Björn Steiger Stiftung

Straubenhardt-Conweiler. Ein „Herzsicheres Straubenhardt“ steht im Mittelpunkt eines Projekts, das mit der offiziellen Inbetriebnahme des ersten AED-Gerätes (Automatisierter Externer Defibrillator) in der Turn- und Festhalle Conweiler startete. Während der nächsten Monate sollen 13 Geräte in Hallen und Einkaufszentren in ganz Straubenhardt folgen. „Überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen“, so Feuerwehrkommandant Martin Irion, der – auf Anregung von Gebäudemanagement und Hausmeistern der Gemeinde – die Aufgabe in die Hand nahm.

Mit der Björn Steiger Stiftung und deren Projekt „100 000 Leben zu retten“ holte er einen starken Partner ins Boot. Projektmanager Michael Müller sowie Projektkoordinator Angelo Sapia waren für die Stiftung nicht nur beim Straubenhardter Start, sondern berieten und beraten auch bei der weiteren Installation. „Wir möchten die Bürger sensibilisieren und fähig machen zu helfen“, sagte Bürgermeister Helge Viehweg über das auch für den Enzkreis erste AED-Gerät. Die räumliche Nähe zur Wilhelm-Ganzhorn-Schule legte es nahe, das Lehrerkollegium einzubeziehen. Schulleiter Harald Kull und sein Stellvertreter Wolfgang Werner berichteten, dass Hausmeister wie einige Lehrer bereits eine Ersteinweisung erhalten hätten und Schüler – allen voran jene der Erste-Hilfe-AG – eingebunden werden sollen.Michael Müller stellte heraus, dass ein mobiles AED, wie im Kasten im Eingangsbereich der Turn- und Festhalle untergebracht, von der Stiftung gewartet und nach Gebrauch getauscht wird, also für die Gemeinde selbst wartungsfrei bleibt. Zudem sei es gerade für Laien gedacht und funktioniere selbsterklärend. Wer den kleinen Rucksack im Ernstfall – also bei Atemstillstand einer Person – entnimmt, wird per Audioanweisung zu jedem weiteren Schritt geführt. Der mobile Defibrillator analysiert nicht nur den Herzschlag einer Person, sondern empfiehlt außerdem, ob die Herzdruckmassage weitergeführt werden soll oder gegebenenfalls doch ein „Schockauslösen“ durch Betätigen der bezeichneten Taste. „Die Zeit, bis ein Notarzt eintrifft, kann so überaus sinnvoll genutzt werden“, so Müller.