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Das Römermuseum in Remchingen beeindruckt mit seiner großen Eingangshalle, die momentan mit einem Panoramafoto der Stadt Jerusalem geschmückt ist. Foto: Meyer
Der mittlere Teil des um 1875 entstandenen „Jerusalem-Panoramas vom Ölberg“ zeigt unter anderem den weit bekannten Felsendom. Foto: Meyer
Insgesamt 70 Schaukästen machen die Geschichte im Museum lebendig. Hier: der Einzug Jesu Christi in Jerusalem am Palmsonntag. Foto: Meyer
30.07.2018

Quer durch Jerusalem in Remchingen: PZ-Leser erleben historische Führung im Römermuseum

Remchingen. Seit knapp zehn Jahren führen die rund 60 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Römermuseums in Remchingen bis zu 22.000 Besucher pro Jahr durch die regional-römische Geschichte. Und das anhand von über 70 Schaukästen mit Szenen aus der römischen Geschichte und Mythologie sowie anhand verschiedener Ausgrabungen, zu denen auch eine römische Steinmauer direkt vor Ort gehört.

Nicht schlecht staunten auch am Montag insgesamt 25 PZ-Leser, die im Rahmen der diesjährigen Auftaktveranstaltung der Ferienaktion „Schau mal, wo Du lebst!“ im Museum Einblicke aus Jerusalem über die römische Geschichte hinaus gewinnen konnten. Hauptaugenmerkmal lag dabei nämlich auf der Sonderausstellung „Mythos Jerusalem – Der Oberrhein und das Heilige Land“, die bereits seit Februars dieses Jahres besucht werden kann. Professor Doktor Norbert Rieder, der durch das Haus führte, und die Ausstellung brachten den Besuchern in ausführlicher Weise näher, wie es war, als Jerusalem noch rund 1.000 Jahre vor Christus in seinen Anfängen stand. Wie es war, als die Stadt zur Zeit Jesu unter römischer Herrschaft stand – als Jerusalem noch als griechisch-römische Metropole galt. In einer rund einstündigen Führung wurde die historische Entwicklung der Stadt, die heute rund 880.000 Einwohner zählt, bis hin zu ihrer britischen Besatzung um 1950 beleuchtet.

Bildergalerie: Schau mal, wo du lebst - Das Römermuseum in Remchingen

Unterdessen waren neben einem schier endlosen Zeitstrahl, dargestellt auf der gesamten Wand des Ausstellungsraumes, immer wieder Objekte direkt aus Jerusalem, wie beispielsweise Münzen, zu bestaunen. Auch das in der Eingangshalle installierte Foto führte bei den Besuchern zu großem Staunen. „Besonders stolz sind wir aber auf die fotografische Leihgabe der Reis-Engelhorn-Museen Mannheim“, sagte Rieder und erklärte, dass es sich dabei um ein dreiteiliges Panoramabild Jerusalems handelt.

Mehr über die Auftaktveranstaltung lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.