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Der Prozess hatte im Februar begonnen, musste dann aber abgebrochen werden.  Foto: BillionPhotos.com - stock.adobe.com (Symbolbild) 

Räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Freiheitsberaubung und mehr: Zwei weitere Hirsau-Ausbrecher ab September vor Gericht

Calw-Hirsau. Erst im Juni waren zwei der vier Hirsau-Ausbrecher verurteilt worden, jetzt stehen die beiden anderen vor dem Landgericht: Am Freitag, 11. September, beginnt in Tübingen der Prozess gegen einen 25-jährigen und einen 42-jährigen Mann. Die beiden waren am 10. April des vergangenen Jahres aus dem Zentrum für Psychiatrie in Hirsau ausgebrochen. Ihnen wird schwerer Raub, schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Freiheitsberaubung zur Last gelegt.

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Hirsau-Ausbrecher kommen mit relativ milder Strafe davon

Beide befinden sich in Untersuchungshaft. Unter anderem sollen sie die Schlüsselchips zweier Pflegekräfte an sich gebracht und die Pfleger eingesperrt haben. Der Prozess hatte im Februar begonnen, musste dann aber abgebrochen werden.

Nach der corona-bedingten Zwangspause war im Mai der Prozess gegen die beiden anderen Ausbrecher gestartet. Sie wurden zu relativ milden Haftstrafen verurteilt, da sie offenbar nur als Mitläufer galten: Für einen 33-jährigen Tschetschenen gab es eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten, sein 37 Jahre alter Mitangeklagter bekam ein Jahr und drei Monate Haft. Im Gegensatz zu den Komplizen war ihr Haftende bereits absehbar.

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Carolin Weiß

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