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Wolfgang Leuze (verantwortlich bei der Polizei für den Fuhrpark) begutachtet die 

Schäden an den Polizeiautos.
Wolfgang Leuze (verantwortlich bei der Polizei für den Fuhrpark) begutachtet die Schäden an den Polizeiautos. © Ketterl
09.05.2011

Rambo-Fahrer verletzt Polizisten - Drogentest läuft

ENZKREIS/PFORZHEIM. Die Rambo-Fahrt eines 26-jährigen Remchingers, der am Sonntag auf seiner Flucht fünf Mal Polizeiautos gerammt hatte, beschäftigt weiter Polizei und Staatsanwaltschaft. Sein Blut wird jetzt untersucht. „Es wird geprüft, ob der Mann unter Drogen stand“, sagte der Pforzheimer Polizeisprecher Frank Otruba der PZ. Schließlich hatte der Remchinger bei seinem knapp 100 Kilometer langen wilden Parforceritt durch den Enzkreis, durch Pforzheim und durch weite Teile Badens ein Päckchen mit Rauschgift aus dem Fenster geworfen.

„Es handelt sich um ein Beutelchen mit Betäubungsmitteln im zweistelligen Gramm-Bereich“, informierte Otruba. Der Alkoholtest hatte dagegen ergeben, dass der Mann zumindest diesbezüglich nüchtern war. Selbst Sperren der Polizei missachtete der 26-Jährige, der der Polizei in Sachen Rauschgift schon früher einmal aufgefallen war. "Er ist hemmungslos auf einen Kollegen zugefahren und hat ihn leicht verletzt", berichtete der Sprecher. Er muss sich vermutlich gleich wegen drei Delikten vor Gericht verantworten: wegen Körperverletzung, Straßenverkehrsgefährdung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. kn