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Nur mit vereinten Kräften sind die Rampen der ortsteilverbindenden Fußgängerunterführung am Ispringer Bahnhof mit dem Rollstuhl zu überwinden. Rechts fehlt das notwendige zweite Geländer. Foto: Manfred Schott
Nur mit vereinten Kräften sind die Rampen der ortsteilverbindenden Fußgängerunterführung am Ispringer Bahnhof mit dem Rollstuhl zu überwinden. Rechts fehlt das notwendige zweite Geländer. Foto: Manfred Schott
20.07.2015

Rampe für Rollstuhlfahrer zu steil: Arbeitsgruppe „Barrierefreies Ispringen“ sieht sich um

Im Rahmen der Ispringer Aktion „Lebendige Kommune – auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit“ befassen sich Arbeitsgruppen aus der Bürgerschaft seit längerer Zeit mit verschiedenen Themen.

Auf Initiative des Sozialdezernenten des Enzkreises, Roland Hübner, gehören dazu auch die Bereiche „Hilfe für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen“. Die Arbeitsgruppe „Barrierefreies Ispringen“ unter der Federführung von Anke Kautz hat sich die Aufgabe gestellt, sich in der Kommune nach Problempunkten gründlich umzusehen. Es sollen die Stellen aufgespürt werden, die den Bürgern bei der Fortbewegung, sei es mit Rollstuhl, Rollatoren, Gehhilfen oder Kinderwagen, Schwierigkeiten bereiten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in einer Dokumentation der Gemeindeverwaltung vorgelegt. Bürgermeister Volker Winkel wird mit seiner Verwaltung, auch unter Hinzuziehung von Fachplanern, nach Lösungsmöglichkeiten suchen, die mit der notwendigen kommunalpolitischen Unterstützung des Gemeinderates in die Praxis umgesetzt werden können.

Zum Auftakt ihrer Projektarbeit vor Ort traf sich die Arbeitsgruppe zusammen mit Roland Hübner und Stefan Kettig, dem Pflegedienstleiter der Ispringer Diakoniestation, am Stadtbahnhof, einem Brennpunkt für die Mobilität. Dort wartet man seit vielen Jahren auf die notwendige Erhöhung der Bahnsteige. Schon der Zugang auf der Südseite zum Fahrkartenautomaten ist schwierig, weil der Höhenunterschied nur über einen provisorischen Betonkeil an der Stufe zu überwinden ist. Nach der Beseitigung des schienengleichen Bahnüberganges wurden die durch die Bahnlinie getrennten Ortsteile über eine Fußgängerunterführung mit Treppenanlagen und stufenfreien Rampen verbunden. Doch die Steigung der Rampen kann von einem Rollschulfahrer nicht alleine bewältigt werden. Der Praxistest zeigte, dass möglichst zwei helfende Personen notwendig sind, um von einer Bahnseite zur anderen zu kommen.

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