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Namensgebend: Auf dem Rücken des Insekts ist ein Totenkopf zu sehen. Foto: Privat
Namensgebend: Auf dem Rücken des Insekts ist ein Totenkopf zu sehen. Foto: Privat
Ehepaar Renschler mit Enkel Lukas und dem Totenkopfschwärmer. Foto: Privat
Ehepaar Renschler mit Enkel Lukas und dem Totenkopfschwärmer. Foto: Privat
12.10.2017

Rare Schmetterlingsart Totenkopfschwärmer zwei mal in Region gesichtet

Pforzheim/Straubenhardt-Ottenhausen. Bekanntheit erlangt hat der Totenkopfschwärmer als Zeichen des Unheils und des Bösen im Kultthriller „Das Schweigen der Lämmer“. In der Pforzheimer Nordstadt und im Straubenhardter Ortsteil Ottenhausen war die Schmetterlingsart nicht nur auf dem Bildschirm zu sehen. Dort machte der in hiesigen Gefilden extrem seltene Falter Station und sorgte gar für gute Stimmung. Laut einem Experten die einzigen registrierten Funde in Baden-Württemberg.

Nach Angaben von Robert Trusch, Schmetterlingsexperte des Naturkundemuseums Karlsruhe, gab es dieses Jahr noch keine Meldungen zu gesichteten Totenkopfschwärmern im Südwesten. Der Falter, der eigentlich in den Tropen Afrikas zuhause ist, ist seit einiger Zeit auch im südlichen Teil Europas beheimatet, von wo aus er den langen Weg nach Mittel- und Nordeuropa auf sich nimmt. Dabei durchstreift er in seltenen Fällen auch die Region.

So auch bei Familie Renschler in der Pforzheimer Nordstadt, die im Garten Besuch von einem Totenkopfschwärmer erhielt. Er war laut Rolf Renschler „etwa acht Zentimeter lang und hinten vier Zentimeter breit“. Einen ähnlichen außergewöhnlichen Gast gab es auch bei Siegfried Kiefer in Ottenhausen. Dort landete eines der Tiere im Fliegenschutzgitter.

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