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Schlimmeres hat die Feuerwehr bei einem Kellerbrand in diesem Öschelbronner Wohnhaus verhindert, weil die Rauchmelder ausgelöst wurden.  Tilo keller
Schlimmeres hat die Feuerwehr bei einem Kellerbrand in diesem Öschelbronner Wohnhaus verhindert, weil die Rauchmelder ausgelöst wurden. Tilo keller
19.01.2016

Rauchmelder schlagen in Wohnhaus sofort Alarm

Mit dem Schrecken davongekommen sind gestern Vormittag Bewohner eines Hauses in Öschelbronn. Laut Polizeiangaben hatte gegen 9.40 Uhr im Keller des Wohnhauses entweder die Waschmaschine oder der Trockner wohl aufgrund eines technischen Defekts Feuer gefangen. Zwei Personen wurden durch Rauch leicht verletzt. Bei dem Kellerbrand entstand jedoch ein Sachschaden von 50 000 Euro.

Glücklicherweise wurden die Rauchmelder im Gebäude, das in der Nähe des Öschelbronner Industriegebiets liegt, sofort ausgelöst. Ein 62-jähriger Hausbewohner bekämpfte vor dem Eintreffen der Feuerwehr gegen 10 Uhr die Flammen mit einem Feuerlöscher und zog sich dabei eine leichte Rauchvergiftung zu. Zusammen mit einem weiteren Bewohner wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Das DRK war mit einem Rettungswagen und zwei Helfern vor Ort. Die Feuerwehr Niefern-Öschelbronn rückte mit fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften an, die Wehr aus Kieselbronn mit einem Einsatzleitfahrzeug.

Der Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht, doch die Rauchentwicklung war enorm. Es entstand allerdings kein Gebäudeschaden, so dass es bewohnbar bleibt. Im Keller hatte der 62-jährige Bewohner jedoch wertvolles Elektro-Material gelagert, das vom Feuer zerstört wurde und den Sachschaden in die Höhe treibt. Laut Kreisbrandmeister Christian Spielvogel sei Schlimmeres durch die Rauchmelder verhindert worden. „Dieser Fall hat einmal mehr gezeigt, dass die Technik funktioniert“, betonte er.