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Ausgiebig getanzt wurde bei der „Fantastischen Nacht“ im frühlingshaft dekorierten Fürstensaal von Schloss Neuenbürg. Zur Musik von DJ Peter Katz schwang auch Paul Westerkamp (mit Blumenkette) mit  seiner Frau Gonny, Vorsitzende des mitveranstaltenden Förderkreises, das Tanzbein.
Ausgiebig getanzt wurde bei der „Fantastischen Nacht“ im frühlingshaft dekorierten Fürstensaal von Schloss Neuenbürg. Zur Musik von DJ Peter Katz schwang auch Paul Westerkamp (mit Blumenkette) mit seiner Frau Gonny, Vorsitzende des mitveranstaltenden Förderkreises, das Tanzbein.
14.02.2016

Rauschender Frühlingsball im Schloss Neuenbürg

Kaum war König Peter mit seinem Gefolge ins Schloss Neuenbürg eingekehrt, schon kam Tanzstimmung auf. „Hofkomponist“ und Klavierbegleiter Siegfried Winkler hatte extra einen Eingangsmarsch verfasst. Und Lisa Marie Göttert als Freund des Prinzen hatte gerufen: „Tanzt Leute, auf dass die schlimme Zeit mit dem Takt eurer Füße vergeht.“ Das ließen sich die 90 bunt gekleideten Gäste nicht zweimal sagen. Zu Andrea Bergs Hit „Du hast mich tausendmal belogen“ füllten sie gleich die Tanzfläche. Schnell entstand eine fröhlich lockere Stimmung.

Ob Foxtrott, Salsa, Rock’n’Roll oder Pop: Die Besucher schwoften – allein oder als Paar – zur Tanzmusik des kurzfristig eingesprungenen DJs „Black Tomcat“ alias Peter Katz, der schon bei Hochzeiten im Schloss aufgelegt hat.

Komplett ausverkauft

„Ich bin begeistert“, sagte Schlosschefin Saskia Dams, die selbst mit Ehemann Holger Hefner das Tanzbein schwang. Das neue Konzept zur Saisoneröffnung war aufgegangen: Kein Maskenfest mehr, stattdessen ein Tanz in den Frühling als Motto-Party, zu der man sich passend kleiden konnte. „So viele waren’s noch nie“, freute sich Dams angesichts des ausverkauften Fürstensaals, der von Gisela Voellner und einigen Helferinnen zauberhaft-kreativ dekoriert worden war – mit Blüten und Blättern aus Organza-Stoff, Trittschalldämmung und Bambusstäbchen. In Kooperation mit dem Förderkreis Kultur im Schloss wurde die „Fantastische Nacht“ veranstaltet. „Wir sind überrascht von der hervorragenden Dekoration und Darbietung“, meinte ein Paar aus Ellmendingen, das zum ersten Mal dabei war. Auch Karin Hänsch und Martin Böhr aus Schellbronn lobten sowohl das Ambiente als auch die Mischung aus Tanzmusik, Theater und Gesang.

Bekanntes Lustspiel

Stündlich unterhielt das Theater im Schloss unter Leitung von „Zeremonienmeister“ Michael Huber mit komödiantischen Szenen aus Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“. Harmonisch integriert wurden Melodien von Schubert bis Verdi, präsentiert von der stimmgewaltigen Sopranistin Miriam Kurrle und dem leidenschaftlichen Tenor Reto Raphael Rosin. So glänzte Kurrle etwa mit dem eindringlichen „Lied an den Mond“ aus Dvoráks Oper „Rusalka“ und Rosin mit dem lustvollen „Lied vom Hofzwergen Klein Zack“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach. Zum Duett „Im Chambre Séparée“ von Heuberger ließen Ingrid und Wolfgang Bürger auch die Marionetten tanzen. Und immer wieder gingen die mit viel Beifall honorierten Darbietungen über in Cha-Cha-Cha und langsame Walzer, in Musik von den Gipsy Kings, Santana, DJ Ötzi oder Ricky Martin.

So wurde – mit reichlich Speisen des Förderkreises – bis nach Mitternacht gefeiert. Ute Schipporeit aus Sternfels und Rudolf Schwarz aus Neuenbürg sind sich sicher: „Nächstes Mal kommen wir wieder.“