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Lehrstunde in der PZ mit dem Realschullehrerverband: Nieferns Rektor Markus Widmann (links), Geschäftsführerin Eva Rentschler-Schrade aus Kieselbronn und Landesvorsitzende Irmtrud Dethleffs-Niess (rechts) sprachen mit PZ-Redakteur Ralf Steinert über ihre Forderungen.
Realschulen kämpfen für mehr Lehrer © Ketterl
21.01.2011

Realschulen kämpfen für mehr Lehrer

ENZKREIS/PFORZHEIM. „Wir müssen lauter werden“, sagt der Nieferner Realschulrektor Markus Widmann. Die Realschulen seien hochgepriesen. Doch die Landesregierung lasse die Lehrer im Stich. Das wollen sich die Lehrer nicht mehr gefallen lassen - sie fordern jetzt Verbesserungen.

„Es darf nicht länger sein, dass wir benachteiligt werden“, sagt Markus Widmann, Rektor der Realschule in Niefern. In den vergangenen zehn Jahren hätten die baden-württembergischen Realschulen geräuschlos viele neue Qualitäten entwickelt, so Widmann, zugleich Stellvertretender Landesvorsitzender des Realschullehrerverbandes (RLV) im Südwesten. „Wir haben jahrelang geräuschlos funktioniert“, sagt Widmann. Heute bedauert er das: „Wir waren zu leise, das Land unterstützt uns nicht genug.“ Es gebe zu wenig Lehrer. Und noch immer keinen Weg zur Ganztagesbetreuung – ganz im Gegensatz zu den neuen Werkrealschulen und den Gymnasien. Die Führung des baden-württembergischen Realschullehrerverbandes erläuterte im Gespräch mit der PZ ihre Forderungen an das Kultusministerium des Landes. rst

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