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Großes Interesse: Gespannt lauschten die Kandidaten der Verkündung des Ergebnisses der Kreistagswahl durch Landrat Bastian Rosenau im Beisein der Leiterin der Kommunalaufsicht Maral Saraie.
Großes Interesse: Gespannt lauschten die Kandidaten der Verkündung des Ergebnisses der Kreistagswahl durch Landrat Bastian Rosenau im Beisein der Leiterin der Kommunalaufsicht Maral Saraie. © Tilo Keller
12.07.2019

Regierungspräsidium bestätigt ordnungsgemäße Durchführung der Kreistagswahl im Enzkreis

Enzkreis. Bei der Kreistagswahl im Enzkreis lief alles  ordnungsgemäß. Zu diesem Ergebnis kommt das Regierungspräsidium Karlsruhe in seinem dieser Tage vorgelegten Prüfbericht. Damit wird das am 11. Juni vom Kreiswahlausschuss unter Vorsitz des Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz festgestellte Wahlergebnis amtlich bestätigt.

Im Zuge der Wahlprüfung hatte die Karlsruher Behörde einen Einspruch gegen die Kreistagswahl als unbegründet zurückgewiesen. „Selbst wenn der Einspruchsführer dagegen klagen sollte, treten die gewählten Kreistagsmitglieder ihr Amt an“, erläutert die Leiterin der Kommunalaufsicht im Landratsamt Enzkreis, Maral Saraie. Die konstituierende Sitzung des neuen Kreistages finde daher wie geplant am 25. Juli statt.

Laut Saraie haben die Wahlen für einige Veränderungen im Gremium gesorgt: Der Kreistag hat künftig 58 Sitze, also drei mehr als bisher. Über ein Drittel aller Mitglieder wurde zum ersten Mal in das Kreisparlament gewählt. Und mit acht Frauen sind künftig zwei mehr als bisher vertreten. Das entspricht einem Anteil von 13,8 Prozent; der Landesdurchschnitt liegt bei 22,4 Prozent. Gestiegen sei die Wahlbeteiligung: Mit etwas mehr als 60 Prozent lag sie bei der Kreistagswahl um etwa zehn Prozentpunkte höher als beim letzten Urnengang im Jahr 2014. Auch die Zahl der im Kreistag vertretenen Parteien und Wählervereinigungen hat sich erhöht.

„Mit der Rechtsgültigkeit des Wahlergebnisses endet nun der fast ein ganzes Jahr dauernde Einsatz der Kommunalaufsicht bei der Koordination und Steuerung der Kommunal- und Europawahlen im Enzkreis“, so Landrat Bastian Rosenau.  Doch nicht nur die Experten im Landratsamt hätten alle Hände voll zu tun gehabt, auch in den Kreisgemeinden habe unter Zeitdruck solide gearbeitet werden müssen. „Das ist  erfreulicherweise sehr gut gelungen, und so bleibt mir, allen haupt- und ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und –helfern ganz herzlich für ihre zuverlässige Arbeit zu danken.“