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Dr. Sabine Gfrörer ist Expertin für Krankenhaushygiene und übernimmt die Leitung eines neuen Instituts in der Region für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene (IKMKH). 

Regionale Kliniken etablieren neues Institut für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene

Enzkreis. In Krankenhäusern gehört Infektionsprävention seit langem zu den Kernaufgaben, doch die aktuelle Coronavirus-Pandemie hat das deutsche Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen gestellt: Infektionsschutz vor einem weitgehend unbekannten Virus und die Versorgung von Patienten mit Covid-19 konnte auch durch die Expertise der Krankenhaushygiene bislang so gut gemeistert werden.

Die Regionale Kliniken Holding (RKH) trägt der wachsenden Bedeutung dieser Disziplin Rechnung und etabliert zum 1. Juli sogar ein eigenständiges Institut für Klinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene (IKMKH) mit der Leitenden Ärztin Dr. Sabine Gfrörer.

Gut gerüstet für die Zukunft

„Ich verstehe das Institut als Partner für alle medizinischen Fachabteilungen, um gemeinsam mit Infektionsmedizin, mikrobiologischer Diagnostik und effektiven Hygienemaßnahmen das Auftreten und die Verbreitung von Infektionen zu vermeiden“, so die Krankenhauhygienikerin und Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Die Gewährleistung der Patientensicherheit erfordert hohe Hygienestandards, Fachwissen sowie interdisziplinäres Arbeiten.

„Mit dem Institut für Klinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, einer Einrichtung, die es in dieser Form abgesehen von Universitätskliniken nur an wenigen kommunalen Kliniken gibt, sind die RKH Kliniken unabhängig von der derzeitigen Covid-19-Pandemie sehr gut für die Zukunft gerüstet“, sagt Professor Dr. Jörg Martin, Geschäftsführer der RKH Kliniken.