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24.03.2016

Regionalverband macht sich für Ausbau der Bahnstrecken stark

Beim Straßenbau enthält der neue Verkehrswegeplan 2030 des Bundes keine Überraschungen. Der sechsspurige Ausbau der A 8 im Enztal, der Bau der Pforzheimer Westtangente und die Beseitigung des B 10-Nadelöhrs bei Niefern gehören zu den wichtigsten Projekten. Doch die Verbesserung der Schienenwege komme zu kurz, kritisiert der Verkehrsausschuss des Regionalverbands die Zukunftspläne des Bundesverkehrsministeriums in Berlin.

So sei die Bahnlinie von Karlsruhe über Pforzheim und Mühlacker nach Stuttgart zwar als wichtiges Projekt verzeichnet, allerdings als „weitgehend fertig“ beschrieben. Für diese Zugstrecke habe der Regionalverband 2013 mehrere Ausbaumaßnahmen gefordert, um die Geschwindigkeiten zu erhöhen und die Langsamfahrstelle bei Söllingen-Kleinsteinbach zu beseitigen, so Verkehrsplaner Thomas Bahnert vom Regionalverband. Die Regionalräte waren verärgert, weil diese Forderungen keinen Niederschlag im Entwurf des Bundes gefunden haben. Dies müsse nachgebessert werden, sagte CDU-Regionalrat Kurt Ebel aus Remchingen.

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