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Zwei bis drei Monate arbeitete die gebürtige Neuenbürgerin an ihrem Animationsfilm „Wolf“ und zeichnete viel per Hand direkt auf den Monitor. Foto: Privat
Zwei bis drei Monate arbeitete die gebürtige Neuenbürgerin an ihrem Animationsfilm „Wolf“ und zeichnete viel per Hand direkt auf den Monitor. Foto: Privat
11.03.2016

Regisseurin Julia Ocker erzählt lustige Tier-Geschichten

Ihre Kurzfilme laufen morgens im Kinderkanal (Kika). Und auch beim „Sandmännchen“ sollen ab 2017 kleine Tiergeschichten von Julia Ocker ausgestrahlt werden. Die Trickfilmregisseurin und Drehbuchautorin aus Stuttgart hat Erfolg mit ihren lustigen Kindertrickfilmen – und jede Menge Spaß daran.

„Es ist toll, etwas zu machen, was so lebendig erscheint“, sagt die 33-Jährige, die in Neuenbürg aufgewachsen ist und am 19. März zum dritten Mal zu den Filmtagen ins Schloss kommt. Nach „Apfelbaum“ und „Kellerkind“ wird nun ihr neuster Kurzfilm „Wolf“ gezeigt.

Der dreiminütige Comic entstand im Rahmen der SWR-Fernsehserie „Ich kenne ein Tier“, die wochentags um 8.50 Uhr und samstags um 9.55 Uhr im Kika läuft. Kontakt bekam Julia Ocker über ein Projekt des SWR mit der Filmakademie Baden-Württemberg, wo sie bis 2012 Animation studierte. Absolventen können dabei kleine Filme für die Sendung drehen. „Ich sollte keine Geschichte vom bösen Wolf machen“, erzählt sie. Also begeistert sich ihr Isegrim für ein außergewöhnliches Hobby, das er heimlich in der Nacht ausübt. Überhaupt bereitet ihr das Geschichtenausdenken den größten Spaß. Ob beim Geschirrspülen oder Zeichnen – die Ideen kommen oft aus dem Bauch heraus. „Manchmal fließt auch etwas von meinem eineinhalb-jährigen Sohn mit ein“, sagt die junge Mutter. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.