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Eine Goldmedaille für besondere sportliche Leistungen in jungen Jahren erhielten Tom Fix und Philipp Kreik (Dritter und Vierter von links, Taekwondo-Zentrum-Remchingen) mit Trainer Stefan Fritsch (links daneben) sowie die Trampolinturnerinnen des TV Nöttingen Hannah Lindermeir (Fünfte von links), Charlene Burks, Luisa Shaghaghi und Tamara Heck mit Trainerin Barbara Shaghaghi. Darüber freut sich auch Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (ganz links). Foto: Zachmann
Eine Goldmedaille für besondere sportliche Leistungen in jungen Jahren erhielten Tom Fix und Philipp Kreik (Dritter und Vierter von links, Taekwondo-Zentrum-Remchingen) mit Trainer Stefan Fritsch (links daneben) sowie die Trampolinturnerinnen des TV Nöttingen Hannah Lindermeir (Fünfte von links), Charlene Burks, Luisa Shaghaghi und Tamara Heck mit Trainerin Barbara Shaghaghi. Darüber freut sich auch Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (ganz links). Foto: Zachmann
Die Sonderauszeichnungen des Remchinger Ehrungsabends erhielten das Team des Römermuseums (von links) ebenso wie Chorsänger Günter Pailer (Siebter von links), Street-Art-Künstler Sebastian Bauer, die Ausgebildeten Melina Monaco und Claudia Thiessen sowie Klaus Schnitzer (40 Jahre ehrenamtlich IHK-Prüfer) und Edgar Wagner (50 Jahre Handwerksmeister) von Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon. Foto: Zachmann
Die Sonderauszeichnungen des Remchinger Ehrungsabends erhielten das Team des Römermuseums (von links) ebenso wie Chorsänger Günter Pailer (Siebter von links), Street-Art-Künstler Sebastian Bauer, die Ausgebildeten Melina Monaco und Claudia Thiessen sowie Klaus Schnitzer (40 Jahre ehrenamtlich IHK-Prüfer) und Edgar Wagner (50 Jahre Handwerksmeister) von Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon. Foto: Zachmann
20.01.2016

Reihenweise Höchstleistungen: Remchingen zeichnet Ehrenamtliche und Sportler aus

Ehre, wem Ehre gebührt: Eine Hand nach der anderen durfte am Dienstagabend der Remchinger Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon schütteln – gefolgt von kräftigem Applaus in der gut besuchten Remchinger Kulturhalle.

Beim Ehrungsabend der Gemeinde erwiesen die Bürger talentierten Sportlern die Ehre, die oft schon in jungen Jahren Höchstleistungen auf dem Trampolin, auf dem Fußballplatz, auf der Laufbahn, am Schachbrett, im Taekwondo oder am Rhönrad zeigen. Gewürdigt wurden auch Mitbürger, die in besonderem Maße Zeit, Herzblut und Engagement für andere Menschen investieren.

Für einen zügigen und kurzweiligen Ablauf der Medaillenvergabe sorgte nicht nur die Tatsache, dass ein Großteil der Geehrten Sportler waren, sondern auch, dass die Gemeinderäte Marianne Butz (CDU), Andreas Beier (SPD), Theo Müller (Freie Wählervereinigung) und Till Siegenthaler (Grüne) vom Ehrungsausschuss prägnant durch den Abend moderierten.

Während sich reichlich Gelegenheit zum geselligen Austausch inklusive leckerer Stärkung bot, stellten örtliche Vereine mit beeindruckenden Bühnendarbietungen einmal mehr unter Beweis, welch großes Potenzial im Sport und im Ehrenamt schlummert. Manchem stockte sogar der Atem, als die Trampolin-Turnerinnen vom TV Nöttingen bis hoch an die Scheinwerfer an der Hallendecke wirbelten. Heitere Musicals präsentierten die Geräteturnerinnen vom TB Wilferdingen, während CGS-Tanzmariechen Mia Pizzino am eigenen Geburtstag die Beine schwang. Der Musikverein begleitete schwungvoll durch die Pause. Anschließend verzauberte die Ballettschule mit einem Schwanentanz. Köstliche Klänge am Klavier servierte Nora Köber von der Musikschule Westlicher Enzkreis.

2015 sei ein besonderes Jahr des Ehrenamts gewesen, erinnerte der Remchinger Bürgermeister zunächst an das internationale Fußball-Ereignis des Nöttinger Dorfvereins im DFB-Pokal gegen die Stars von Bayern München: „Doch dann kam der Herbst und die heiße Phase der Flüchtlingsunterbringung.“ Aber auch hier hätten die Ehrenamtlichen die Gemeinde nicht im Stich gelassen, ganz im Gegenteil, so Prayon: „In kürzester Zeit gab es eine unglaubliche Hilfsbereitschaft mit über 250 engagierten Remchingern. Das zeigt, wie kurzfristig und schnell Ehrenamt im Herzen einer Gemeinde ankommen kann.“

Blutspenden heißt Leben retten – deshalb dankten die Gemeinde und der DRK-Vorsitzende Dieter Farr fleißigen Spendern, allen voran Walter Schneider (75 Mal). Seit 60 Jahren präsentiert sich Günter Pailer im evangelischen Kirchenchor gut bei Stimme, singt darüber hinaus seit 50 Jahren im Wilferdinger Gesangverein, und ist auch noch in unterschiedlichsten Vereinsfunktionen aktiv. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.