nach oben
Fünf Jahre lang hat Ingrid Seilacher die Grund- und Werkrealschule in Schömberg als Rektorin geleitet. Jetzt steht mit der Pension ein neuer Lebensabschnitt vor ihr.
Fünf Jahre lang hat Ingrid Seilacher die Grund- und Werkrealschule in Schömberg als Rektorin geleitet. Jetzt steht mit der Pension ein neuer Lebensabschnitt vor ihr.
24.07.2017

Rektorin der Ludwig-Uhland-Schule in Schömberg geht in den Ruhestand

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge startet Ingrid Seilacher in einen neuen Lebensabschnitt: die Pension. Nach zuletzt fünf Jahren als Rektorin der Ludwig-Uhland Grund- und Werkrealschule in Schömberg hat sich die gebürtige Maulbronnerin in den Ruhestand verabschiedet. Im festlichen Rahmen würdigten Wegbegleiter und Freunde die Arbeit der passionierten Lehrerin. Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn sprach von einer gut aufgestellten und für die Zukunft gerüsteten Schule, die Seilacher hinterlasse. Die Pforzheimer Schulamtsdirektion Daniela Rüdenauer sagte: „Mit der Verabschiedung geht eine Ära zu Ende.“ Gute Schulen bieten mehr, als bloßen Unterricht. Was das angehe, spiele auch die Schömberger Grund- und Werkrealschule in einer höheren Liga. Loyal wie pflichtbewusst sei Seilacher ihren Kollegen, Schülern und den Eltern der Kinder begegnet. Calws Schuldekan Thorsten Trautwein sagte: „Eine kluge Leiterin ist das Glück ihrer Schule.“ Verlässlichkeit sei dabei eine wichtige Eigenschaft.

„An Ihnen sieht man: Arbeit mit Kindern hält jung“, betonte Elternvertreterin Sandra Humboldt. Sie wünscht sich mit Seilachers Nachfolge eine ebenso konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Was die Besetzung des Postens angehe, laufe derzeit noch das Auswahlverfahren, wie Schulamtsleiterin Rüdenauer auf PZ-Nachfrage bekannt gab. Bis dahin wird Konrektor Dieter Thielbeer die Geschicke der Schule leiten.

Seilacher zeigte sich gerührt von den vielen anerkennenden Worten. Sie habe ihre Arbeit als Lehrerin immer als Berufung gesehen. Das aufregende Betätigungsfeld lasse es zu, immer etwas Neues auszuprobieren. „Bildung ist das Einzige, was einem niemand wegnehmen kann“, betonte Seilacher die Wichtigkeit des Unterrichts. Die Rektorin habe immer versucht, dort Schwerpunkte zu setzen, wo der Bildungsplan in ihren Augen zu kurz komme. Das eigenverantwortliche Lernen der Schüler war Seilacher wichtig.

Zu Seilachers Verdiensten in den vergangenen fünf Jahren zählten die Verwirklichung des Ganztageangebots für die Schömberger Grundschüler, wie Bürgermeister Leyn rückblickend sagte. Auch den musisch-kreativen Zug habe die Musikbegeisterte an der Schule ins Leben gerufen.