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Nach dem Willen des Rates soll das Altenpflegeheim bei der Kulturhalle in Wilferdingen an die Gemeinde übergeben werden. Der aktuelle Träger, der Verein Diakonische Altenhilfe, sträubt sich dagegen. Mit einem Bürgerbegehren will dieser die Bevölkerung über die Zukunft der Einrichtung abstimmen lassen. Foto: Seibel (PZ-Archiv)
Nach dem Willen des Rates soll das Altenpflegeheim bei der Kulturhalle in Wilferdingen an die Gemeinde übergeben werden. Der aktuelle Träger, der Verein Diakonische Altenhilfe, sträubt sich dagegen. Mit einem Bürgerbegehren will dieser die Bevölkerung über die Zukunft der Einrichtung abstimmen lassen. Foto: Seibel (PZ-Archiv)
18.12.2015

Remchingen will Altenpflegeheim übernehmen

Remchingen. Der Remchinger Gemeinderat hat das Mietverhältnis mit dem bisherigen Träger des Altenpflegeheims, dem Verein „Diakonische Altenhilfe“, auf Ende 2016 gekündigt. Die Einrichtung bei der Remchinger Kulturhalle soll damit ab Anfang 2017 von der Gemeinde betrieben werden.

Mit diesem Schritt solle sichergestellt werden, dass man in Angesicht der kommenden Veränderungen des Altenpflegeheims „unmittelbaren Zugriff hat“, so Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon. Durch eine Verordnung könnte ab 2019 sogar eine Erweiterung des Baus bei der Kulturhalle notwendig werden. Laut Prayon, einer der drei Vorstände des nun gekündigten Vereins, prüfe ein externes Büro mehrere Optionen.

Die anderen beiden an der Spitze der „Diakonische Altenhilfe“, Alt-Bürgermeister Wolfgang Oechsle und Lorenz Praefcke, kündigten in einer Stellungnahme eine hausinterne Personalversammlung an. Sie kritisieren, dass von Bürgermeister Prayon kein plausibler Grund für die Kündigung genannt werde. Zudem stehe dieser vereinsintern in der Kritik, da er keinerlei Zusagen bezüglich einer notwendigen Erweiterung des Baus gemacht habe. „Das entscheidet der Gemeinderat“, sagt Prayon dazu. Zudem gebe es Fragen, die noch nicht abschließend geklärt seien. Die Gemeinde werde die bestehenden Verträge der Einrichtung 2017 fortführen, sicherte er zudem zu. kri