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Wolfgang Oechsle (links) ist seit 2010 in Pension, der Alt-Bürgermeister engagiert sich in Remchingen jedoch weiterhin im sozialen Bereich und im politischen Geschäft: hier für die Erweiterung des Altenpflegeheims mit Mitstreiter Lorenz Praefcke. pz-archiv,seibel
Wolfgang Oechsle (links) ist seit 2010 in Pension, der Alt-Bürgermeister engagiert sich in Remchingen jedoch weiterhin im sozialen Bereich und im politischen Geschäft: hier für die Erweiterung des Altenpflegeheims mit Mitstreiter Lorenz Praefcke. pz-archiv,seibel
02.01.2017

Remchingens Alt-Bürgermeister Wolfgang Oechsle: Ein halbes Leben lang im Dienste der Gemeinde

Remchingen. Er hat Landräte und Bürgermeisterkollegen kommen und gehen sehen, in seine Amtszeit fallen der Bau der Kulturhalle, des Freibads, des Altenpflegeheims sowie des Bahnhofs. 37 Jahre lang hat Wolfgang Oechsle als Rathaus-Chef die Geschicke der Gemeinde Remchingen gelenkt – fast die Hälfte seines Lebens. Am Montag feierte er seinen 75. Geburtstag.

Schon früh zieht es Oechsle, lange Jahre auch Kreisrat und Mitglied im Regionalverband, an die Spitze der Verwaltung. Vor 50 Jahren übernimmt er das Ruder in Münklingen, heute Stadtteil von Weil der Stadt. Im Frühjahr 1973 zieht er in die Amtsstube der neu geschaffenen Gemeinde Remchingen. Bis Ende Januar 2010 drückt er den Ortsteilen Wilferdingen, Singen, Nöttingen und Darmsbach seinen Stempel auf – länger darf der Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande nicht. Die damals noch vorgeschriebene Altersgrenze macht ihm einen Strich durch die Rechnung. „Wir alle würden heute nicht hier sitzen und hätten vielleicht Schöneres getan, wenn ich die restlichen drei Jahre meiner Amtszeit hätte ableisten können“, sagt er bei seiner Verabschiedung.

Doch Oechsle macht mit 68 Jahren noch lange nicht Schluss. Der geborene Stuttgarter engagiert sich weiter. Offiziell unter anderem im Altenpflegeverein, der momentan mit der Gemeinde um die Trägerschaft und Erweiterung des Altenpflegeheims in Wilferdingen ringt. Im Hintergrund agiert der Alt-Bürgermeister gegen den Rathaus-Neubau und macht seinem Nachfolger Luca Wilhelm Prayon das Leben schwer, den er, wie er häufig betont, vor Fehlern bewahren will. Für einige bricht er damit ein Tabu, für andere tut er weiterhin seine Pflicht.

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