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Zum Thema Rathaus-Neubau und Bürgerbegehren hat Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon klare Positionen. Seine berufliche Zukunft lässt sich der 41-Jährige dagegen offen. Foto: Ketterl
Zum Thema Rathaus-Neubau und Bürgerbegehren hat Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon klare Positionen. Seine berufliche Zukunft lässt sich der 41-Jährige dagegen offen. Foto: Ketterl
Hier tippt PZ-Redakteur Dennis Krivec (sitzend) die Nachrichten aus Remchingen in die Tastatur: Der geschäftsführende Verleger der PZ, Thomas Satinsky (von links), Chefredakteur Magnus Schlecht und PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer (rechts) führen Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (zweiter von rechts) durch die Redaktion.
Hier tippt PZ-Redakteur Dennis Krivec (sitzend) die Nachrichten aus Remchingen in die Tastatur: Der geschäftsführende Verleger der PZ, Thomas Satinsky (von links), Chefredakteur Magnus Schlecht und PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer (rechts) führen Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (zweiter von rechts) durch die Redaktion.
29.07.2016

Remchingens Bürgermeister Prayon: „Ein Bürgerbegehren kommt überhaupt nicht infrage“

Seit mehr als einem Jahr tobt in Remchingen ein Streit über die Kosten des Rathaus-Neubaus. Während die Gegner des geplanten Verwaltungszentrums Ausgaben von über 20 Millionen Euro befürchten, haben die Architekten der Gemeinde jüngst abermals eine Rechnung mit etwas unter 14 Millionen Euro auf den Tisch gelegt. Beim Redaktionsbesuch erklärt Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon, warum das Rathaus seiner Meinung nach noch weniger zu Buche schlagen wird, warum er in dieser Sache nicht den Bürger entscheiden lassen will und blickt auf die kommende Bürgermeisterwahl in Remchingen.

PZ: Herr Prayon, der Widerstand gegen das geplante Rathaus wird immer härter. Verstehen Sie Ihre Bürgerschaft noch?

Luca Wilhelm Prayon: Ja, glücklicherweise ist es doch nur eine sehr überschaubare Truppe, die allerdings sehr lautstark und auch sehr gut beraten ist. Insofern ist es ein harter Meinungskampf. Ich gehe aber davon aus, dass sich die meisten Remchinger informieren und nicht den plumpen Aussagen auf den Leim gehen.

Ihr Amtskollege in Wimsheim, Mario Weisbrich, hatte die Situation bei sich in der Gemeinde vor Jahren ähnlich eingeschätzt. Und es kam dann letztlich doch zu dem großen Graben innerhalb der Gemeinde. Reden Sie sich die Situation nicht auch etwas schön?

Es ist klar, dass es diesen Graben auch bei uns gibt. Für eine Gemeinde ist das unglücklich. Vor allem weiß jeder, dass es die Hauptaufgabe eines Bürgermeisters ist, den Dorffrieden sicherzustellen. Insofern kommt es nicht von ungefähr, dass es zurzeit diese Anfeindungen gegen mich und andere Amtsträger gibt. Mit dieser Masche soll die Verwaltung in unruhiges Fahrwasser gebracht werden.

Das komplette ganzseitige Interview lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.