nach oben
Viele gemeinsame Schuljahre Revue passieren ließen die 54 Abiturienten des Remchinger Gymnasiums, die bei der Abigala in der Kulturhalle ihr Reifezeugnis entgegen-nehmen durften. Foto: Zachmann
Viele gemeinsame Schuljahre Revue passieren ließen die 54 Abiturienten des Remchinger Gymnasiums, die bei der Abigala in der Kulturhalle ihr Reifezeugnis entgegen-nehmen durften. Foto: Zachmann
07.07.2017

Remchinger Gymnasium verabschiedet 54 erfolgreiche Abiturienten

Remchingen. Zwölf Jahre Brutzeln bei so manch verflixtem Vokabeltest und Schwitzen über kuriosen Chemieformeln sind genug: „B-abi-cue, Wir sind heiß und brauchen Kohle“, stellten die 54 erfolgreichen Remchinger Abiturienten am Donnerstag humorvoll in der Kulturhalle fest. Die Eigenschreibweise des Slogans rührte vom Barbecue-Grill her, integrierte aber natürlich das Abi.

Zuvor gab Sandra Brenner ihrem ersten Abijahrgang als Schulleiterin neben dem Reifezeugnis die besten Wünsche mit auf den Weg: „Eine Etappe endet, eine andere fängt an. Ab sofort werdet ihr neue Partner finden, an denen ihr euch orientieren und reiben könnt“, stellte die Schulleiterin fest und regte an, sich gelegentlich zurückzuerinnern, das nötige Selbstvertrauen zu haben, aber immer wieder auch eine helfende Hand für andere auszustrecken: „Ich wünsche euch Durchhaltevermögen für eingeschlagene Wege, Mut für Umwege und Zufriedenheit auf allen Etappen.“

Dass die Schulzeit doch nicht so zuckersüß ist, wie im US-amerikanischen Film „High School Musical“, der kurz nach ihrer Einschulung in die Kinos kam, stellte Scheffelpreisträgerin Jessica Wagner bei der Abirede zusammen mit ihrer Freundin Alina Di Sannio fest. Gelohnt habe sich der Lebensabschnitt aber allemal: So durften Jessica Wagner und Lukas Treuer, beide aus Singen, als Jahrgangsbeste ihr Zeugnis mit einer glatten 1,0 entgegennehmen – gefolgt von zahlreichen Preisen und Auszeichnungen. Für herausragende Gesamtleistungen ehrte die Schule außerdem Nina Sarochan, Fabienne Kramer, Alina Di Sanio, Sophia Graf und Alexandra Kramer

. Mit der Erzählung von der stumpfen Säge regte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon die Abiturienten an, die erhaltenen Werkzeuge richtig zu nutzen und sich immer wieder auf das Entscheidende zu besinnen: „Wenige Minuten können viel Zeit im Leben schenken.“ Im Namen der Gemeinde schenkte ihnen Prayon eine Powerbank, damit ihnen der Strom nie ausgehe, so lange sie Remchingen den Rücken kehren. Mit Worten des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain stellte er fest, dass man eher die Dinge bereue, die man nicht getan habe: „Macht die Leinen los, lasst es krachen und auf bald.“