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Spendenschecks der „Flinken Stricknadeln“ übergaben Irmgard Lichtenberger (von rechts) und Gabi Labeth an Gretel und Deborah Flinspach (OGV Singen), Bernhard Eßer und Sonja Roth (Altenpflegeheim), Cornelia Haas und Maria-Luise Bachheuer (Hospiz) sowie Walter Schneider, Sina Giek und Vivien Mazander (DRK). Foto: Zachmann
Spendenschecks der „Flinken Stricknadeln“ übergaben Irmgard Lichtenberger (von rechts) und Gabi Labeth an Gretel und Deborah Flinspach (OGV Singen), Bernhard Eßer und Sonja Roth (Altenpflegeheim), Cornelia Haas und Maria-Luise Bachheuer (Hospiz) sowie Walter Schneider, Sina Giek und Vivien Mazander (DRK). Foto: Zachmann
03.03.2017

Remchinger Stricknadeln glühen für guten Zweck

Remchingen. Einmal mehr haben die „Flinken Stricknadeln“ unzählige Maschen für den guten Zweck gestrickt, gehäkelt und kilometerweise Wolle in flauschige Mützen, wärmende Schals oder kreative Tassenwärmer verarbeitet. Die ehrenamtliche Gruppe aus Remchingen, die sich immer mittwochnachmittags zur Handarbeit in einem Nebenzimmer des Altenpflegeheims trifft, spendeten nun den Jahreserlös von insgesamt 3500 Euro an gemeinnützige Zwecke in Remchingen und Umgebung.

Auch dieses Mal können alle Altersgruppen davon profitieren: Angefangen bei den Gartenkindern des Obst- und Gartenbauvereins Singen, für die Gretel Flinspach mit ihrer Enkelin Deborah den Scheck über 250 Euro in Empfang nahm. 500 Euro spendeten die „Stricknadeln“ an die Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes, wo das Geld direkt dem Jugendrotkreuz zugutekommt. Walter Schneider bedankte sich zusammen mit Sina Giek und Vivien Mazander. 750 Euro durften Cornelia Haas und Maria-Luise Bachheuer zur Fortbildung der Ehrenamtlichen und Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes Westlicher Enzkreis entgegennehmen. Auch die wärmenden Wollstrickdecken der Gruppe kommen beim Hospizdienst in der Trauer- und Schulungsarbeit zum Einsatz.

Ideen gehen nicht aus

Großen Grund zur Freude hatten schließlich die Aktivierungsleiterin Sonja Roth und Heimleiter Bernhard Eßer vom Altenpflegeheim Remchingen, die außerdem für alle Bewohner Stricksocken als Weihnachtsgeschenk geordert hatten. Sie bekamen einen Scheck über 2000 Euro. Die Wolle geht den ehrenamtlichen Strickerinnen ebenso wenig aus wie die Ideen: So gehören seit neuestem nicht nur kleine Wollspielfiguren in Sternform zum Programm, sondern auch niedliche und ebenso praktische Massagebälle. Sogar ganze Kinderbücher aus Wolle gibt es zu kaufen.„Jetzt könnten wir noch junges Blut gebrauchen“, stellten Gabi Labeth und Irmgard Lichtenberger fest und warben um weitere Handarbeitsbegeisterte.