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Das Neue Rathaus bleibt in Remchingen ein Zankapfel. Foto: PZ-Archiv, Zachmann
Das Neue Rathaus bleibt in Remchingen ein Zankapfel. Foto: PZ-Archiv, Zachmann
05.06.2019

Remchinger Wahlkampf wirkt nach: Vorwürfe von angeblichen Verstößen gegen die Gemeindeordnung

Remchingen. Die Wahlen sind vorüber – und damit verraucht eigentlich das Getöse aus der Wahlkampfzeit und man kehrt zur ruhigen Sacharbeit zurück. Remchingen scheint jedoch vorerst nicht zur Ruhe zu kommen, wie Veröffentlichungen der Bürgerliste, die mit drei Sitzen in den neuen Gemeinderat zieht, vermuten lassen.

Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon ruft dazu auf, zur konstruktiven Zusammenarbeit zurückzukehren. Das möchte zwar auch Alt-Bürgermeister und künftiger Gemeinderat Wolfgang Oechsle. „Aber vorher muss die Luft gereinigt werden“, betont er.

Die Stellungnahme von drei Gemeinderats-Fraktionen zu den Aussagen der Bürgerliste kurz vor der Wahl könne nicht unerwidert bleiben, so Oechsle. Und deswegen nehme die neue Gruppierung zu allen Punkten Stellung: Im jüngsten Amtsblatt hat man das bereits auf einer Seite getan – und es müssten noch etliche Punkte abgearbeitet werden, betont er. Ihm ist das wichtig, ist er doch überzeugt, dass die Vorwürfe seine Gruppierung einen Sitz gekostet haben. Dass das Ganze zu einer Schlammschlacht mit weiteren Erwiderungen ausarten könnte, befürchtet er nicht. „Ich möchte keinen Kleinkrieg und schon gar nicht den Bürgermeister angreifen“, so Oechsle. „Aber eine Klarstellung ist nötig, denn die Angriffe stecken einem schon in den Knochen.“

Und so geht die Bürgerliste bei der jüngsten Veröffentlichung erneut auf die Brauerei im Neuen Rathaus ein und wirft der Verwaltung mehrfach vor, gegen die Gemeindeordnung verstoßen zu haben. Dazu wiederum nimmt Bürgermeister Prayon im aktuellen Amtsblatt Stellung, das am Donnerstag erscheint.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 6. Juni 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.