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Die Familie gibt ihm Halt: Jochen Reiser mit seiner Ehefrau Melissa Tracy-Reiser, die ebenfalls Medizinprofessorin ist, sowie den drei gemeinsamen Kindern Isabella, Quinn und Tristan (von links). Foto: Privat
Die Familie gibt ihm Halt: Jochen Reiser mit seiner Ehefrau Melissa Tracy-Reiser, die ebenfalls Medizinprofessorin ist, sowie den drei gemeinsamen Kindern Isabella, Quinn und Tristan (von links). Foto: Privat
09.09.2016

Renommierter Nieren-Forscher aus Nöttingen wird groß ausgezeichnet

Remchingen-Nöttingen/Berlin/Chicago. Professor Jochen Reiser aus Nöttingen wird am Samstag in Berlin hoch dekoriert. Seine Erfolge im Bereich der Nierenforschung könnten Millionen Menschen das Leben retten.

Seit Jahren untersucht Jochen Reiser aus Nöttingen die Auswirkungen einer kleinen chemischen Verbindung, die große Auswirkungen auf die Gesundheit von Millionen von Menschen hat. Im vergangenen Jahr konnte der Direktor für Innere Medizin an der Universitätsklinik Rush in Chicago eine Verbindung zwischen dem Molekül „suPar“ und chronischen Nierenleiden nachweisen. Dafür wird dem renommierten Forscher am heutigen Samstag in Berlin der Franz-Vollhard-Preis überreicht – die höchste Auszeichnung für nephrologische Forschung in Deutschland.

„,suPar‘ ist ein Molekül des Immunsystems, das jeder im Blut hat und bei erhöhter Konzentration ein Risikofaktor für zukünftige Nierenerkrankungen ist“, erklärt Reiser. Heute können mit dieser Erkenntnis Nierenleiden bis zu fünf Jahre vorhergesagt, und Maßnahmen ergriffen werden, um diesen entgegen zu wirken.

Der Professor von internationalem Rang arbeitet jedoch auch schon an einer weiteren Lösung des „suPar“-Problems.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.