nach oben
Werben für den Erhalt von Streuobstwiesen (von rechts vorne): Dezernentin Hilde Neidhardt, Thomas Köberle vom Landschaftserhaltungsverband, Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner, Michael Eckerle und Bettina Kopietz vom Amt für Baurecht und Naturschutz. Hinten zu sehen (Zweiter von links) ist Joachim Hausmann vom Obst- und Gartenbauverein Birkenfeld. Dort fand auch die Präsentation statt. Foto: Marx
Werben für den Erhalt von Streuobstwiesen (von rechts vorne): Dezernentin Hilde Neidhardt, Thomas Köberle vom Landschaftserhaltungsverband, Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner, Michael Eckerle und Bettina Kopietz vom Amt für Baurecht und Naturschutz. Hinten zu sehen (Zweiter von links) ist Joachim Hausmann vom Obst- und Gartenbauverein Birkenfeld. Dort fand auch die Präsentation statt. Foto: Marx
11.07.2018

Retter für Streuobstwiesen im Enzkreis gesucht

Enzkreis/Birkenfeld. Grün ist die Hoffnung und in dieser Farbe ist auch die Streuobstkonzeption des Enzkreises gehalten. Landrat Bastian Rosenau charakterisiert im Vorwort die Streuobstwiesen als besonders wertvolle Lebensräume mit zahlreichen Tier- und Pflanzenarten.

Landwirtschaftsdezernentin Hilde Neidhardt und Michael Eckerle vom Amt für Baurecht und Naturschutz wissen, dass es im Enzkreis besonders viele Streuobstwiesen gibt. Sie seien fast schon ein Alleinstellungsmerkmal. Noch. Denn der Bestand ist schon allein deshalb gefährdet, weil immer mehr Besitzer keine Zeit zur Pflege haben. Die Präsentation des „richtungsweisenden Regiebuchs“, so Bürgermeister Martin Steiner, finde nicht von ungefähr in Birkenfeld statt. Seine Gemeinde, die erste Partnerkommune bei der Streuobstwiesen-Offensive, wolle sich künftig aktiv einbringen, um den Bestand der Streuobstwiesen zu sichern. Nicht zuletzt liege es in der Verantwortung einer Kommune als Grundstücksbesitzerin, vorbildlich voranzugehen.

Schützenhilfe erhält die Gemeinde von den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen. Beim OGV Birkenfeld, auf dessen Gelände die 86-seitige Broschüre des Enzkreises präsentiert wurde, weist der Vorsitzende Joachim Hausmann darauf hin, wie wichtig es ist, dass die fach- und sachkundigen Vereine eingebunden werden. Schnittkurse, wie sie beispielsweise vom OGV Gräfenhausen-Obernhausen angeboten werden, bildeten die Grundlage. Und wo erhält man die Broschüre? Beim Landratsamt in Pforzheim und den Teilnehmergemeinden.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 12. Juli, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.