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Erst verschmutzt dann gesäubert: Jugendliche beseiteigen Müll auf Öschelbronner Streuobstwiese.
Erst verschmutzt dann gesäubert: Jugendliche beseiteigen Müll © pol
22.02.2011

Reue gezeigt: Jugendliche beseitigen eigenen Müll

ÖSCHELBRONN. Da soll noch einmal jemand behaupten die Jugend von heute sei ungezogen und uneinsichtig. Das kann man von einigen Öschelbronner Jugendlichen jedenfalls nicht behaupten. Zwar hatten sie zunächst eine Streuobstwiese mit Müll verschmutzt, diese aber einige Tage später reumütig wieder gesäubert.

Ein Pächter einer Streuobstwiese im Öschelbronner Gewann Lerchenrain erstattete bei der Niefern-Öschelbronner Polizei Anzeige, weil in einem Radius von bis zu 15 Metern um eine Sitzbank Unrat, wie zerborstene Flaschen, Verpackungsmaterialien und Prospekte herumlagen. Weil das Mähgut dieser Streuobstwiese als Futtermittel für die Landwirtschaft und Milchproduktion genutzt wird und für die Tiere daher ein hohes Maß an Gesundheitsrisiko besteht, wurde der Polizeiposten aktiv.

Im Müll fanden die Beamten eine handgeschriebene Telefonnummer, welche geradewegs zu den Verantwortlichen der Verschmutzung führten. Gemeinsam mit den einsichtigen Jugendlichen, deren Eltern und dem Grundstücksbesitzer wurde eine zeitnahe „NÖssi“Säuberungsaktion am vergangenen Mittwoch und Donnerstag durchgeführt. Für das Arbeitsergebnis wurde den Verantwortlichen Respekt und Anerkennung ausgesprochen, die nochmals auf die beseitigten Gefahren für die Umwelt und Nahrungskette hingewiesen wurden.

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