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11.12.2016

Ringen um Sanierung des Ersinger Rathausdachs

Die Sanierung der Rathausfassade in Ersingen und die Neueindeckung des Jahrzehnte alten Rathausdaches stand wieder im Mittelpunkt einer regen Debatte im Kämpfelbacher Gemeinderat.

Im Oktober waren diese Punkte schon mal auf der Tagesordnung. Damals einigte sich der Rat mehrheitlich darauf, dass die eingeplante Fassadensanierung als Baumaßnahme ausgeschrieben werden kann. Alles andere werde in einer Klausurtagung beraten.

Gerüst nur einmal stellen

Jetzt stand die Vergabe der Putz- und Stuckarbeiten am Rathaus an. Zum Preis von 46 000 Euro erhielt eine Ispringer Firma den Auftrag. Baubeginn soll im März 2017 sein. Bürgermeister Udo Kleiner und einige Ratsmitglieder plädierten nochmals dafür, sinnvollerweise im Zuge der Fassadensanierung vorher das Rathausdach zu erneuern. Es könnten die doppelten Gerüstbaukosten von über 5000 Euro eingespart werden. Außerdem müssten keine Löcher für die zweite Gerüstbefestigung in die sanierte Fassadenwand gebohrt werden.

Da dieser Punkt nicht auf der Tagesordnung stand, bat der Bürgermeister, zumindest ein Signal zu setzen, und eine Absichtserklärung für die Dachsanierung abzugeben. Der Architekt könne dann zeitnah die entsprechende Ausschreibung der Bauleistungen veranlassen. Bei der Ratssitzung Ende Januar wäre das mit Blick auf den Beginn der Fassadenarbeiten zu spät.

Letztendlich kam diese Absichtserklärung mit zehn Befürwortern und zwei Gegenstimmen zustande. Damit kann die Ausschreibung unter der Vorgabe erfolgen, dass über die Dachsanierung endgültig erst bei den Haushaltplanberatungen 2017 entschieden wird.