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Ein schmuckes Verwaltungsgebäude soll an der Kulturhalle entstehen, dass einigen Remchingern wegen der befürchteten Kosten ein Dorn im Auge ist. Foto: Steimle
Ein schmuckes Verwaltungsgebäude soll an der Kulturhalle entstehen, dass einigen Remchingern wegen der befürchteten Kosten ein Dorn im Auge ist. Foto: Steimle
18.09.2015

Ringen ums Remchinger Rathaus geht weiter

Remchingen. Beim Dauerbrenner Rathaus-Neubau geht es in Remchingen Schlag auf Schlag. In der jüngsten Gemeinderatssitzung segneten die Räte den unzulässigen Alleingang der Verwaltung in Sachen Widerspruch der Bürgerinitiative (BI) im Nachhinein ab und billigten eine nötige Bebauungsplanänderung. Zudem stellten die drei ausführenden Architektenbüros des Millionenprojektes ihre aktuellen Planungen (siehe Kasten) vor.

Im Zentrum stand dabei wieder einmal die Kostenfrage. Bis wann man eine Schätzung vorliegen hätte, wollte CDU-Fraktionssprecher Dieter Walch von den Planern wissen. „In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen“, so die Antwort von Christine Steimle vom beauftragten Büro Steimle Architekten. „Wir brauchen noch Zeit, schließlich soll die Kostenschätzung auch fundiert sein.“ Man sei momentan voll drin in der Vorplanung, ergänzte Götz Guggenberger vom Büro Guggenberger und Ott, das den geplanten Rathaus-Neubau in einer späteren Phase betreuen wird. In der jetzigen zweiten von insgesamt neun Leistungsphasen stünde auch eine Kostenschätzung auf dem Plan. „Wir müssen aber erst planen und dann wissen wir, was es kostet. Ich kann sie da beruhigen“, so Guggenberger in Richtung Ratsmitglied und BI-Vorstand Lothar Wolf (fraktionslos). Dieser wollte erst die Kosten geschätzt wissen, bevor Gelder in die Planung fließen.

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