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Gut besucht und gute Stimmung - die Premiere des Festivals "Rockin' Ruins" im Neuenbürger Schlossgarten fand Gefallen bei Musikern und Publikum.   © Molnar
06.07.2014

"Rockin' Ruins": Superstart für Festival im Neuenbürger Schloss

Einen besseren Start hätten sich die Organisatoren des ersten Rock-Open-Airs „Rockin’ Ruins“ im Schlossgarten Neuenbürg nicht wünschen können. Mit 200 Leuten hatten Constantin Hegel und Clemens Klarmann vom örtlichen Schwarzwaldverein gerechnet. Rund 400 Besucher wollten den sechs Bands lauschen.

Bildergalerie: Topstart für "Rockin' Ruins" im Neuenbürger Schloss

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Bereits zur Halbzeit hatten die Organisatoren ihr Besucherziel erreicht, auch wenn es anfangs schleppend lief. Je später der Abend, desto mehr Besucher trudelten auf dem historischen Schlosspark oberhalb der Stadt ein – in einer guten Mischung der Generationen. Rund 400 Leute genossen die entspannte Festivalstimmung bis Mitternacht. „Mit der Organisation hat alles gut geklappt“, freute sich Hegel. Beim Aufbau habe es zwar geregnet. Doch das Gras trocknete rasch, so dass die Leute auf dem Boden sitzen, liegen und tanzen konnten.

Viele lobten den Platz, der für ein Rockkonzert wie geschaffen sei. „Eine super Idee“, sagte zum Beispiel Irena Buchter aus Pforzheim, die in Neuenbürg ihr Abitur gemacht hat und nun all ihre Freunde für den Festivalbesuch zusammengetrommelt hat. Uli Rogner ist mit seiner Frau Claudia aus Königsbach-Stein gekommen. Von der Isomatte aus lauschte der „Easy-am-Hang“-Mitveranstalter den jungen Bands aus der Region. „Es ist wichtig, dass die Nachwuchsgruppen eine Plattform bekommen“, so der 46-Jährige, den auch der kostenfreie Eintritt angelockt hat.

Sechs Bands und Künstler rockten die Bühne des Schlossgartens. Mit spontanen Texteinfällen machte „Schlaraffenlandung“ gleich eine Punktlandung: „Ich will nach Neuenbürg und sie will nach Mexiko“, sang die Balinger Band, die mit einer Mischung aus Deutsch-Rap und Pop-Rock die ersten Tanzlustigen vor die Bühne lockten.

Ein Heimspiel hatten die Indie Rocker von „DudeBox“, Denny Safaridis (Gesang), Philipp Förschler (Bass), Pascal Kühlemund (Gitarre) und Raphael Ferenbach (Schlagzeug). Nach Auftritten in Karlsruhe, Mainz und demnächst in Hamburg freute sich die 2011 gegründete Band, nun vor Freunden zu spielen. „Es macht einfach Spaß, vor allem, weil’s das hier bisher nicht gab“, so Safaridis.

Auch der gebürtige Dennacher Björn Bodamer genoss die Stimmung: „Ich bin begeistert, vor allem vom Sound“, sagte er vor seinem Auftritt mit Akustik-Folk-Songs. Kraftvollen Rock gab es mit der Pforzheimer Band „Quota“ und eine Extrashow mit dem Neuenbürger Feuerschlucker und -spucker Felix Feddersen.

Für Gute-Laune-Stimmung sorgte auch „Royal Tea Club“ als Headliner des Abends. „Einen besseren Platz kann man sich nicht wünschen“, sagte Sänger Simon Weidicke. Für das erste Mal hätten die Veranstalter viele Leute gezogen und alles professionell umgesetzt.

Etwa 25 Mitglieder des Schwarzwaldvereins waren am Eingang, bei der Bewirtung und Straßenab-sperrung im Einsatz. Das von Sponsoren unterstützte Konzert soll der Jugendarbeit der Ortsgruppe zugute kommen.