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Stimmungsvoller Abend im Klubhaus von Alemannia Wilferdingen: Im Bild zu sehen ist die Band „Reissverschluzz“. Foto: Farr
Stimmungsvoller Abend im Klubhaus von Alemannia Wilferdingen: Im Bild zu sehen ist die Band „Reissverschluzz“. Foto: Farr
03.01.2018

Rockkonzert beim FC Alemannia Wilferdingen heizt richtig ein

Remchingen-Wilferdingen. Normalerweise ist die Fangemeinde in den Anfangsjahren von jungen Bands im selben Alter wie die Musiker. Und das war auch am im Klubhaus des FC Alemannia Wilferdingen beim zweieinhalbstündigen Rockabend mit „Evia“ und „Reissverschluzz“ nicht anders. Trotzdem wurden auch zahlreiche ältere Semester gesichtet.

Alle waren mit dem Ziel gekommen, mit den jungen Akteuren den Feiertagsstress abzurocken. Die Geschwister Julia und Eva (Gesang/Gitarre) sowie Christoph (Cajon) als Vorband „Evia“ glänzten bei ihrem Auftritt mit ihren klaren Stimmen. Überwiegend eigene Kompositionen und Texte wie „Schatten“ warfen sie ins Rennen, bestachen aber auch bei Titeln wie „Californication“ (Red Hot Chili Peppers) oder „Unter die Haut“ von Tim Benzko.

Andi Kolem am Mischpult, der auch der Hauptband in seinem Probenraum Unterschlupf gewährt, war sich mit den Gästen sicher in seiner Einschätzung, dass die Band Zukunft hat. Danach legten „Reissverschluzz“ los. Marcel (Gesang, Keyboard, Bass), Julian (Gesang, Bass, Gitarre), Patrick (Gitarre) und Nicolai (Schlagzeug) sind alles Jungs aus der näheren Umgebung, haben sich vor rund zwei Jahren bei Karlsruhe gegründet und spielen seitdem eigene Rockmusik mit Einflüssen aus vielfältigen Musikrichtungen. Die Fans groovten bei Titeln wie „Devils and Angels“ oder „Can you hear“, aber auch bei sanfteren Tönen wie „All diese Jahre“. Mit dem gleichnamigen Titel „Horror Story of Love“ ihres im Juli 2018 erscheinenden Studioalbums setzten sie den Schlusspunkt.