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Rose Muiu (Zweite von links) mit dem Chor um (von links) Agnes Kimanthi-Fröhlich, Martina Veit, Beate Becht und Dorcas Musau. Muiu, die gebürtig aus Kenia stammt, ist Gründerin der Kinderhilfsorganisation „Real Stars“.  Falk
Rose Muiu (Zweite von links) mit dem Chor um (von links) Agnes Kimanthi-Fröhlich, Martina Veit, Beate Becht und Dorcas Musau. Muiu, die gebürtig aus Kenia stammt, ist Gründerin der Kinderhilfsorganisation „Real Stars“. Falk
06.05.2016

Rose Muiu von der Kinderhilfsorganisation „Real Stars“ berichtet in Birkenfeld von ihrer Arbeit

Als Schlüssel des Lebens bezeichnet Rose Muiu die Möglichkeit für Kinder, zur Schule zu gehen. Die gebürtige Kenianerin war am Mittwoch zu Gast im Martin-Luther-Gemeindehaus in Birkenfeld, um von ihrer Kinderhilfsorganisation „Real Stars“ zu berichten. „Wenn Kinder eine Schule besuchen können, öffnet sich ihnen die Tür zur Selbstversorgung“ so Muiu.

Die 2007 gegründete, christliche Nichtregierungsorganisation „Real Stars“ will Kindern aus den Slums in Kenia den Weg zur Bildung ermöglichen. Mehr als die Hälfte der Menschen in dem ostafrikanischen Staat wohnt in Slums. Genügend Geld für einen Schulbesuch haben die wenigsten Familien. Für 165 Kinder hat „Real Stars“ bisher Paten gefunden und ihnen so den Weg zur Bildung freigemacht. Das Auswählen der Kinder, die gefördert werden sollen, fällt oftmals schwer, sagt Muiu. „Wir suchen die Ärmsten der Ärmsten“, so die Kenianerin. Das Leben in den Slums sieht Muiu als eine Art Teufelskreis an. „Wir holen die Kinder da heraus und geben ihnen die Möglichkeit, sich zu entfalten“, so die Gründerin der Kinderhilfsorganisation über ihre Arbeit.

Rose Muiu arbeitet seit über 20 Jahren mit Straßenkindern in Kenia. Der Kontakt zur Gemeinde Birkenfeld entstand durch Beate Becht, deren Tochter Linda bei „Real Stars“ ein Praktikum absolvierte. Der Abend im Birkenfelder Gemeindehaus wurde musikalisch umrahmt von dem Chor um Agnes Kimanthi-Fröhlich, der traditionelle afrikanische Lieder zum Besten gab.