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Martin Rühle (links) kennt durch seine Position viele Kollegen. Gemeinsam mit Kreisbrandmeister Christian Spielvogel (rechts) zeichnet er den Hauptkommandanten Michael Schoch aus.
Martin Rühle (links) kennt durch seine Position viele Kollegen. Gemeinsam mit Kreisbrandmeister Christian Spielvogel (rechts) zeichnet er den Hauptkommandanten Michael Schoch aus.
Schnittstelle zwischen Feuerwehr und Politik: Gemeinsam mit dem damaligen Kreisbrandmeister Bernd Straile (von links) erklärt Martin Rühle 2006 dem damaligen Parlamentarischen Berater der SPD-Fraktion Martin Gerster, Illingens SPD-Gemeinderätin Katharina Steffan sowie der SPD-Bundesabgeordneten Katja Mast den Zustand der Feuerwehr im Enzkreis. Fotos: PZ-Archiv
Schnittstelle zwischen Feuerwehr und Politik: Gemeinsam mit dem damaligen Kreisbrandmeister Bernd Straile (von links) erklärt Martin Rühle 2006 dem damaligen Parlamentarischen Berater der SPD-Fraktion Martin Gerster, Illingens SPD-Gemeinderätin Katharina Steffan sowie der SPD-Bundesabgeordneten Katja Mast den Zustand der Feuerwehr im Enzkreis. Fotos: PZ-Archiv
06.02.2015

Rühle tritt ab: Feuerwehrverband Enzkreis sucht neuen Chef

Pforzheim. Martin Rühle räumt nach 15 Jahren seinen Platz. Freiwillig. Bei den Wahlen des Feuerwehrverbands Enzkreis am 18. April wird der Vorsitzende nicht mehr für sein bisheriges Amt kandidieren. Auch den Posten als Stellvertretender Kreisbrandmeister gibt der 60-Jährige zum 31. März auf. Doch damit nicht genug: Für drei Mitglieder des Ausschusses ist die Arbeit beim Feuerwehrverband ebenfalls bald zu Ende. Auch sie werfen am 18. April ihren Hut nicht mehr in den Ring.

„15 Jahre sind genug“, sagt Rühle im PZ-Gespräch, der seit dem Jahr 2000 Vorsitzender des hiesigen Feuerwehrverbands ist. Es tue dem Verband gut, wenn der Vorsitz an jemand anderen übergehe. Nach und nach trete „eine gewisse Müdigkeit“ ein. Man brauche neue Impulse, begründet der Vorsitzende seinen Verzicht.

Sein Nachfolger – als oberster Interessenvertreter der Wehren im Enzkreis quasi Schnittstelle zwischen Feuerwehr und Politik – habe in Zukunft „noch genug zu tun. Die Arbeit hört nie auf“, so der scheidende Vorsitzende, der nach 25 Jahren zum 31. März auch seinen Posten als stellvertretender Kreisbrandmeister räumt. Ein großes Thema werde – wie auch bei anderen Vereinen – die Sicherung des Nachwuchses sein.

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