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Hans-Ulrich Rülke (rechts) sucht das Gespräch mit den Bürgern. Foto: Dast-Kunadt
Hans-Ulrich Rülke (rechts) sucht das Gespräch mit den Bürgern. Foto: Dast-Kunadt
18.03.2018

Rülke besichtigt mit Bürgern Windkraftvorranggebiet in Engelsbrand

Engelsbrand. Bitter kalt ist es am Samstag auf dem Engelsbrander Sauberg gewesen. Vereinzelt rieselten Schneeflocken vom wolkenverhangenen Himmel. Dennoch waren gut 80 Engelsbrander der Einladung des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag von Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke, zu einer Besichtigung des neuen Windkraftvorranggebietes PF-10 Sauberg gefolgt.

Laut Teilregionalplan Windenergie des Regionalverbands Nordschwarzwald sollen sich künftig nun doch wieder Vorrangflächen für Windenergie auf dem Engelsbrander Sauberg befinden. Erst im vergangenen Jahr waren zwei Windkraftprojekte auf der Büchenbronner Höhe in unmittelbarer Nachbarschaft wegen des dort ansässigen Rotmilans gekippt worden. Auch Anlagen im Engelsbrander Gemeindewald waren wegen des sogenannten Dichtezentrums für Rotmilane tabu, denn es konnte nachgewiesen werden, dass die Brutvögel im Radius von 1000 Metern rund um einen geplanten Windradstandort einen Horst bebrüteten.

Zu Gegenwehr aufgerufen

Doch nun hat der Regionalverband rund 600 Meter weiter – ebenfalls auf dem Engelsbrander Sauberg gelegen – ein Fleckchen Staatswald ausfindig gemacht, das er zur Vorrangfläche erklären möchte (die PZ hat berichtet). Sehr zur Verärgerung von Bürgern, Gemeinderatsmitgliedern, Vertretern der Ortsgruppe Engelsbrand des Naturschutzbundes Nabu sowie solidarischen Bürgern benachbarter Gemeinden. „Im Grunde ist fast jeder hier stinksauer darüber, wie einem die Politik die Zeit stiehlt“, sprach Hans Niedetzky, Mitglied der Bürgerinitiative Engelsbrand Abstand zur Windkraft, seinen Mitstreitern aus der Seele.

Rülke hatte dazu aufgerufen, sich gegen die neuerliche Ausweisung des Saubergs als Vorrangfläche zur Wehr zu setzen: „Wenn Sie der Auffassung sind, ein solcher Windkraftstandort wirkt sich auf Sie als Mensch negativ aus, dann bringen Sie jetzt Ihre Einwendungen ein.“ Je mehr Bürger sich gegen diesen „Unsinn“ wendeten, desto besser könne er in Landes- und Bundespolitik argumentieren. Wobei Rülke einräumte, dass sich die Windkraftanlagen juristisch wohl nur mithilfe des Rotmilans verhindern ließen.

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helmut
19.03.2018
Rülke besichtigt mit Bürgern Windkraftvorranggebiet in Engelsbrand

Ein Offenbarungseid unserer "Demokratie". Der Willkür sind keine Grenzen gesetzt. Rülke als Anwalt gegen die Interessen des Kapitals. Je mehr Bürger sich gegen diesen „Unsinn“ wendeten, desto besser könne er in Landes- und Bundespolitik argumentieren. Wobei Rülke einräumte, dass sich die Windkraftanlagen juristisch wohl nur mithilfe des Rotmilans verhindern ließen. Mit dem Juchtenkäfer in Stuttgart hat es nicht ganz hingehauen. Der Rotmilan wird wohl ebenso ausgebremst. Der ...... mehr...

Faelchle
19.03.2018
Rülke besichtigt mit Bürgern Windkraftvorranggebiet in Engelsbrand

Der kaspert doch auf jeder Hochzeit rum: einmal hüpft er vor Pforzheims Polizeipräsidium herum, jetzt hat er ein neues Spielfeld entdeckt. Konkretes hat der noch nie zustande gebracht, gebt ihm doch ein Ministerium, damit jeder erkennt, dass er außer große Sprüche nichts auf Lager hat. mehr...