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Rutschpartien auf den Straßen im Süden - Räumdienste alle Hände voll zu tun © Seibel
29.11.2010

Rutschpartien auf den Straßen in der Region

PFORZHEIM/REGENSBURG. Schnee und Eis haben am Montagmorgen für Rutschpartien auf Straßen im Süden Deutschlands geführt. Die meisten Unfälle verliefen nach Angaben der Polizeibehörden aber glimpflich. Nur wenige Fahrer erlitten schwere Verletzungen. In einigen Regionen bildeten sich kilometerlange Staus auf den Autobahnen. Auch in Pforzheim und der Region kam es in der Nacht zu winterlichem Schneetreiben. Die Streudienste hatten rund um die Uhr zu tun, viele Straßen blieben am Morgen vorerst jedoch verschneit. Bildergalerie: Wintereibruch im EnzkreisMit Beginn des Berufsverkehrs gegen sechs Uhr kam es auch auf den Straßen des Landkreises Calw zu einigen Behinderungen. Insbesondere im Bereich der Bundesstraße 28 bei Nagold. Dort kam es in Richtung Eisberg durch stehen bleibende Lastwagen zu einem Rückstau. Derzeit sind alle verfügbaren Streudienste bei anhaltendem Schneefall im Einsatz. Dennoch kam es bislang zu zwei Verkehrsunfällen. In Wildberg wurde dabei eine Person leicht verletzt, im Bereich Calw ereignete sich ein Unfall mit lediglich Blechschaden. Für Lastwagen wurden an Steigungen Schneeketten empfohlen.

Bildergalerie: Verschneite Straßen in Pforzheim: Räumdienste rund um die Uhr im Einsatz

auf der Autobahn kam der Berufsverkehr in Baden-Württemberg teilweise zum Erliegen. Auf der Autobahn 81 zwischen Mundelsheim (Kreis Ludwigsburg) und Leonberg (Kreis Böblingen) stockte der Verkehr auf einer Länge von 25 Kilometern. Nach Angaben der Polizei wurde die Autobahn am frühen Morgen vor dem Kreuz Stuttgart wegen Eisglätte kurzzeitig gesperrt. Auch auf der A8 mussten sich die Autofahrer zwischen Wendlingen (Kreis Esslingen) und dem Kreuz Stuttgart in Geduld üben: Sie standen auf einer Länge von 18 Kilometern im Stau. Allein im Kreis Ludwigsburg gab es 18 Unfälle, die jedoch alle glimpflich verliefen. An den Steigungen im Kreis Tübingen und Konstanz blieben Lastwagen hängen. Im Schwarzwald besteht für Lastwagen Schneekettenpflicht.

Bildergalerie: Impressionen - Schnee in Mühlacker und dem Enzkreis

Am häufigsten krachte es jedoch in Bayern. Dort musste die Polizei zu mehr als 100 Unfällen ausrücken. Die meisten Fahrer wurden bei den Kollisionen nur leicht oder gar nicht verletzt. Der schwerste Unfall ereignete sich auf der Autobahn 93. Dort geriet ein Lastwagen ins Schleudern. Das Fahrzeug kippte um, der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht

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