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Foto: Symbolbild
Bande © dpa
20.01.2015

S-Bahn-Schläger: Bundespolizei überführt kriminelle Jugendbande

Die Bundespolizei hat eine Jugendbande überführt, die am 20.12.2014 gegen 2 Uhr in der S4 zwischen Bretten und Eppingen einen 20-jährigen Mann bestohlen und brutal geschlagen hat. Dank Videoüberwachung konnten die Täter identifiziert werden.

Das 20-jährige Opfer war in der Bahn von Bretten nach Eppingen unterwegs, als er zunächst von einem 17-Jährigen, der in Begleitung einer Jugendgruppe unterwegs war, verbal provoziert wurde. Die Provokationen endeten schließlich in einer handfesten Auseinandersetzung. Der Geschädigte wurde mit einigen Faustschlägen traktiert. Ein Zeuge bemerkte die Situation, griff in das Geschehen ein und trennte schließlich die beiden Streithähne.

Bevor die Jugendgruppe aus der Straßenbahn ausstieg, ging diese erneut auf das Opfer zu und verlangte von dem 20-Jährigen Zigaretten. Nachdem er dies verneinte, entriss ihm der 17-Jährige die Zigarettenschachtel und wollte aussteigen. Der Beraubte wehrte sich und versuchte die Gruppe aufzuhalten. Die drei Gruppenmitglieder gingen daraufhin auf das Opfer los und schlugen mit ihren Fäusten auf dessen Kopf. Anschließend flüchteten die Täter am Haltepunkt Flehingen.

Anhand der Videoauswertung in der Straßenbahn, konnte die Bundespolizei, in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei (Außenstelle Bruchsal) die drei Beschuldigten identifizieren. Die Personen sind polizeibekannt und wurden erst vor zwei Monaten aus der Justizvollzugsanstalt entlassen. Durch zwei Personen der Jugendgruppe wurde drei Tage später ein weiteres Raubdelikt in Bretten begangen.

Gegen die drei Beschuldigten mit türkischer Staatsangehörigkeit, wird nun wegen mehrerer Straftaten ermittelt. Diese haben in den letzten Monaten mehrere Körperverletzungs- und Raubdelikte am Haltepunkt Bretten und in der Umgebung begangen.

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