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Winkend Spalier standen Landrat Karl Röckinger (Vierter von links) und weitere geladene Gäste, als Kreisrat und Alt-Bürgermeister Karl-Heinz Schühle aus Wimsheim die sanierte ehemalige Kreisstraße 11 mit dem Flitzer seiner Frau als Erster befahren durfte. Die wichtige Verbindung von der Eyachbrücke nach Straubenhardt gehört jetzt dem Kreis.
Sanierte K 11 bei Schwann/Dennach wieder geöffnet © Seibel
19.05.2011

Sanierte K 11 bei Schwann/Dennach wieder geöffnet

SCHWANN/DENNACH. Nach nur stark drei Wochen Bauzeit ist die für 485 000 Euro sanierte frühere Kreisstraße 11 seit Donnerstag um die Mittagszeit wieder für den Verkehr geöffnet. Landrat Karl Röckinger, die Bürgermeister Horst Martin (Neuenbürg) und Willi Rutschmann (Straubenhardt) sowie weitere Kreispolitiker und Vertreter der Baufirma durchschnitten das Band dieser wichtigen Verkehrsverbindung vom Enztal nach Straubenhardt und ins Albtal oder umgekehrt.

Seit kurzem ist die 3,2 Kilometer lange Strecke von der Eyachbrücke bis zum Einmündungsbereich in die Landesstraße 339 wieder im Eigentum des Enzkreises. Vorausgegangen war ein langes Tauziehen darüber, wer für die Straßenbaulast, also für die Kosten, zuständig sein sollte. 1983 hatte der Enzkreis die Straße, die jetzt als Kreisstraße 4552 geführt wird, an die Stadt Neuenbürg abgegeben. Erst nachdem sich die Kommune bereit erklärt hatte, die Kosten von 485 000 Euro für die Erneuerung der Fahrbahn zu übernehmen, hatte der Kreistag der Rückführung in Kreiseigentum zugestimmt.