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Mit dem Griff zum Spaten gaben sie den endgültigen Startschuss für die Sanierung: (von links) Jungbauleiter Keno Keemsoth, Stadtbaumeister Volkhard Leetz, Jörg Repple vom Landratsamt, Bürgermeister Klaus Mack, Bauleiter Armin Günter, Planer Josef Geiger vom Ingenieurbüro Raidt+Geiger, der Leiter der Tiefbauabteilung Bad Wildbad, Stephan Lendl, und Polier Bernd Krämer. Foto: Meyer
Mit dem Griff zum Spaten gaben sie den endgültigen Startschuss für die Sanierung: (von links) Jungbauleiter Keno Keemsoth, Stadtbaumeister Volkhard Leetz, Jörg Repple vom Landratsamt, Bürgermeister Klaus Mack, Bauleiter Armin Günter, Planer Josef Geiger vom Ingenieurbüro Raidt+Geiger, der Leiter der Tiefbauabteilung Bad Wildbad, Stephan Lendl, und Polier Bernd Krämer. Foto: Meyer
06.06.2019

Sanierung der Ortsdurchfahrt Aichelberg: „Hier wird ein großer Schritt gemacht“

Bad Wildbad-Aichelberg. Am Donnerstagnachmittag war es endlich soweit: Mit dem offiziellen Spatenstich fiel der Startschuss für die mit insgesamt 6,2 Millionen veranschlagte Sanierung der Ortsdurchfahrt Aichelberg – für eine Maßnahme also, um deren Bezuschussung man zehn Jahre lang gekämpft hatte. Bürgermeister Klaus Mack freute sich ganz offensichtlich, dass das harte Ringen um eine Bereinigung der kreiseigenen, immer wieder geflickten Holperpiste in einem letzten Gespräch mit Verkehrsminister Hermann von Erfolg gekrönt war.

Jahrelang war das Verkehrsaufkommen auf der Straße als zu gering für eine umfassende Sanierung erachtet worden, jetzt hat das letzte Stündlein der einzigen noch unausgebauten Ortsdurchfahrt im Landkreis Calw geschlagen. Am 11. Juni wird das drei Bauabschnitte umfassende Großprojekt mit Kanalisation und Wasserleitung im Bereich des ersten Bauabschnitts vom Pirschweg aus begonnen und bis zum östlichen Ortseingang fortgesetzt. „Eine große Maßnahme mit vielen Beteiligten“ nannte es Mack, denn neben dem Landkreis, der für den Straßenbau zuständig ist und der Stadt Bad Wildbad, die für den Gehwegausbau, die Straßenbeleuchtung und Breitband verantwortlich zeichnet, sind ebenso der Eigenbetrieb Stadtentwässerung mit Mischwasser- und Regenwasserkanal sowie die Stadtwerke mit Wasser- und Stromhautleitung beteiligt.

Die EnBW ist mit der Bodenverlegung der Überlandleitung dabei und die Rastatter Baufirma Reif führt durch ihre Niederlassung Baiersbronn die Maßnahmen durch. Wenn man auch ein bisschen später als geplant mit der Sanierung begonnen hat, so soll die Gesamtmaßnahme doch im Zeitrahmen von drei Jahren abgeschlossen werden. „Aus heutiger Sicht hat Aichelberg Ende 2021 ein neues Gesicht“, bestätigte Mack.

Jörg Repple, Leiter der Abteilung Straßenbau beim Landkreis Calw: „Hier wird ein großer Schritt gemacht.“