umleitung01
Los geht es mit der Sanierung der oberen Asphaltschicht auf der Schwarzwaldstraße am 6. Mai.

Sanierung in Schömberg: Das bedeutet die 1,4-Millionen-Baustelle für die Bürger

Nach langer Wartezeit ist es im Mai soweit: Die Schwarzwaldstraße in Schömberg wird im Auftrag des zuständigen Regierungspräsidiums Karlsruhe (RP) saniert. Mit Start der Sommerferien soll der von der Gemeinde für rund 1,4 Millionen Euro geplante Kreisverkehr gebaut werden. Die Linden-, Schwarzwald- und Liebenzellerstraße enden damit bis Ende der Sommerferien in einer Sackgasse. Die Pläne und die Auswirkungen der Bauarbeiten hat die Gemeinde mit dem zuständigen Ingenieurbüro Weber aus Pforzheim nun bei einer Informationsveranstaltung im Kurhaus vorgestellt.

Der Überblick:

■ 1. Bauphase: Los geht es mit der Sanierung der oberen Asphaltschicht auf der Schwarzwaldstraße am 6. Mai. Bis Ende des Monats sind die Arbeiten dann zwischen der Zufahrt zum Feuerwehrhaus bis zur Einmündung Brunnenstraße voll im Gange. In dieser Phase gebe es großteils keine Probleme für Anwohner, sagte Bernhard Siebner vom Ingenieurbüro Weber. Die Durchfahrt sei eingeschränkt möglich.

■ 2. Bauphase: Ab 20. Mai rücken die Bagger auf der Schwarzwaldstraße dann weiter in Richtung geplanten Kreisverkehr. Dort sollen laut Plänen der Ingenieure bis 30. Juni die Straße und punktuell auch Abschnitte des Kanalsystems saniert werden. In genanntem Abschnitt wird die Straße zwischen der Brunnenstraße und kurz vor dem entstehenden Kreisel gesperrt sein.

■ 3. Bauphase: Neben der Schwarzwaldstraße wird ab 31. Mai auch ein Teil der Hugo-Römpler-Straße gesperrt, über den der Verkehr künftig vom Kreisel aus in Richtung Neue Mitte rollen soll. Dort entstehen dann unter anderem elf neue Parkplätze, für die bereits gerodet wurde (die PZ berichtete). Bis 29. Juli wollen die Ingenieure vom Büro Weber mit den Straßen- und Tiefbauarbeiten an diesen beiden Stellen fertig sein.

■ 4. Bauphase: Mit Start der Sommerferien Ende Juli beginnen die Arbeiten am Kreisverkehr. Siebner spricht von der „heißen Phase“. Die Linden-, Schwarzwald-, und Liebenzellerstraße enden damit bis Ende der Sommerferien in einer Sackgasse. Zusätzlich sollen in dem Bereich unter anderem neue Leitungen für Wasser, Gas, Strom und Telekommunikation entstehen oder erweitert werden. Vor dem Volksbankhaus sind zwei Plätze für Kurzzeitparker vorgesehen. Die Bushaltestellen werden barrierefrei und um ein paar Meter verlegt. Auch der angrenzende Teil der Hugo-Römpler-Straße werde in dieser Phase noch zwei bis drei Wochen wegen Kanalsanierungen gesperrt sein, sagt Siebner auf Anfrage.

■ 5. Bauphase: Im letzten Schritt wird zwischen Mitte September und Ende November an der Zufahrt für die Neue Mitte gefeilt. Nachts darf dort künftig kein Verkehr unterwegs sein. Tagsüber gilt in der Einbahnstraße Tempo 30, so der Plan von Weber-Ingenieure.

■ Umleitungen: Der innerörtliche Verkehr muss die Schwarzwaldstraße in den Bauphasen zwei bis drei folgendermaßen umfahren: Aus Richtung Feuerwehrgebäude geht es über die Brunnenstraße und den Fichtenweg auf die Liebenzeller Straße. Von der Liebenzeller Straße aus sollen Autos in die Brunnenstraße einbiegen, um Richtung Schwarzwaldstraße zu kommen.

Vom Start der Arbeiten am Kreisverkehr ab Ende Juli bis Ende September werden wegen der Sackgasse im Herzen Schömbergs weitere Umwege nötig. Aus Richtung Schwarzenberg fließt der Verkehr dann über den Dr.-Schröder-Weg, die Straße In der Hofstätte, die Tal- und Schillerstraße weiter in Richtung Bergstraße. Umgekehrt müssen Autofahrer von der Talstraße aus auf die Brunnenstraße abbiegen, um später wieder auf die Liebenzellerstraße zu kommen. „Wir haben viel Hirnschmalz in die Umleitungsstrecken gesteckt“, so Bürgermeister Matthias Leyn. Auf den beschriebenen Umleitungsstrecken herrscht absolutes Halteverbot.

Die Freiwillige Feuerwehr wird während der Sperrungen einen Waldweg nutzen, der gegenüber des Dr.-Schröder-Weg endet. So sollen die vorgeschriebenen Rettungsfristen eingehalten werden. Die überörtliche Umfahrung läuft unter anderem über Oberlengenhardt.