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Engagieren sich für das Landessanierungsprogramm (von links): Armin Holdschick, Stefanie Ganter, Klaus Hildebrand, Manuela Krentzel und Bürgermeister Frank Spottek. Foto: Fux
Engagieren sich für das Landessanierungsprogramm (von links): Armin Holdschick, Stefanie Ganter, Klaus Hildebrand, Manuela Krentzel und Bürgermeister Frank Spottek. Foto: Fux
07.11.2018

Sanierungsprogramm in Tiefenbronn: Bürger fürchten Abgaben

Tiefenbronn. Die Gemeinde Tiefenbronn informierte in einer Veranstaltung über das Sanierungsprogramm in der Ortsmitte. Während die Verwaltung auf private Eigentümer hoff, befürchten Bürger Abgaben.

Wir sehen das Landessanierungsprogramm und das, was in den nächsten Jahren daraus erwachsen kann als Chance für die Gemeinde und für Privatpersonen“, zog Bürgermeister Frank Spottek am Ende der Informationsveranstaltung Bilanz. Doch von den rund 100 Besuchern war nicht jeder vom Sanierungsprogramm begeistert.

Einige befürchten, dass durch den späteren Mehrwert, durch Wertsteigerungen hohe Abgaben und Gebühren auf die Bürger zukommen könnten. „Wenn, dann sind es Beträge, die überschaubar sind“, so Klaus-Peter Hildebrand von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung, der in diesem Zusammenhang Summen zwischen 1000 und 3000 Euro nannte. Auch Tiefenbronns Bauamtsleiterin Manuela Krentzel teilte die Angst der Bürger nicht: „Was soll da viel kommen“, fragte sie rhetorisch in die Runde.

Besonderes Augenmerk liegt auf der energetischen Sanierung. Wie diese aussehen könnte, stellte Armin Holdschick von der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe vor. Allen Beteiligten ist die individuelle Beratung vor Ort wichtig, die Ende November starten wird. Im Frühjahr wird es Sanierungssprechtage geben, zuvor wird über Fragebögen der Ist-Zustand ermittelt.

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