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Wegen eines in Brand geratenen Lastwagens war die A8 zwischen Rutesheim und Heimsheim in Richtung Karlsruhe gesperrt worden.

Sattelauflieger brennt komplett aus - A8 stundenlang voll gesperrt

Rutesheim/Heimsheim. Der Auflieger eines Sattelzugs ist am Donnerstagmorgen auf der A8 zwischen den Anschlusstellen Rutesheim und Heimsheim in Brand geraten. Das Feuer löste einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften aus – und hatte eine stundenlange Sperrung der A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe sowie die zeitweise Sperrung in Richtung Stuttgart zufolge.

Der Auflieger eines Sattelzuges war auf Höhe des Parkplatzes "Höllberg" um 2.05 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der 67-jährige Fahrer konnte sein Fahrzeug auf dem Beschleunigungsstreifen des Parkplatzes anhalten und die Zugmaschine von dem brennenden Auflieger abkoppeln. Dabei zog er sich leichte Verbrennungen zu, die in einem Krankenhaus ambulant versorgt wurden.

Die Feuerwehren aus Rutesheim, Leonberg und Heimsheim rückten mit 50 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen zum Brandort aus.Während die Richtungsfahrbahn Karlsruhe sofort voll gesperrt wurde, musste ab 3.15 Uhr aufgrund der starken Rauchentwicklung auch die Fahrbahn in Richtung Stuttgart gesperrt werden. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Heimsheim und Rutesheim ausgeleitet.

Der mit 21 Tonnen Webgarnen beladene Sattelauflieger brannte vollständig aus. Um 4.55 Uhr konnte einer der drei Fahrstreifen in Richtung Stuttgart freigegeben werden und ab 5.45 Uhr war die Autobahn in dieser Richtung wieder frei befahrbar. Die Ausleitung des Verkehrs Richtung Karlsruhe an der Anschlussstelle Rutesheim musste bis 8.20 Uhr aufrechterhalten werden. Ab diesem Zeitpunkt rollte der Verkehr auf zwei Fahrstreifen am Brandort vorbei.

Die Aufräumarbeiten dauern derzeit noch an und der rechte Fahrstreifen ist weiterhin gesperrt. Mitarbeiter des Umweltamtes beim Landratsamt Böblingen sind vor Ort und prüfen den Bereich um den Brandort hinsichtlich einer Verunreinigung des Erdreichs und möglicher Folgemaßnahmen. Über die Höhe des durch den Brand entstandenen Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.