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Die Überwachung des ruhenden Verkehrs durch gemeindliche Vollzugsbedienstete ist in vielen Kommunen Realität. Nun wird auch in Keltern über die Schaffung einer solchen Stelle diskutiert. Foto: dpa, Archiv
Die Überwachung des ruhenden Verkehrs durch gemeindliche Vollzugsbedienstete ist in vielen Kommunen Realität. Nun wird auch in Keltern über die Schaffung einer solchen Stelle diskutiert. Foto: dpa, Archiv
21.10.2015

Scharf auf Knöllchen: Stellt Keltern einen Vollzugsbediensteten ein?

Die CDU-Fraktion im Kelterner Gemeinderat hat beantragt, einen gemeindlichen Vollzugsbediensteten einzustellen. Ob der Antrag eine Mehrheit findet, wird sich erst im November entscheiden. Tatsache ist, dass Pläne zur Einführung einer solchen Stelle im Kelterner Gemeinderat vor einigen Jahren schon einmal scheiterten.

Zunächst nutzte nun das Gremium die Möglichkeit, sich über die Arbeit eines gemeindlichen Vollzugsbediensteten aus der Praxis heraus zu informieren. Gerd Klement aus Göbrichen stand Rede und Antwort über seine Tätigkeit für den Gemeindeverwaltungsverband Neulingen zu dem auch Ölbronn-Dürrn und Kieselbronn zählen.

Der Aufgabenbereich von Klement, der sein Büro im Rathaus Bauschlott hat, ist umfangreich, schon deshalb, weil er allein für mehrere Orte verantwortlich ist. So überwacht er nicht nur den ruhenden Verkehr, sondern ist auch für Kontrollaufgaben im Wald und auf dem Feld zuständig. Plakatierungen überwacht der 35-Jährige ebenso, wie Lichtraumprofile, also ob Büsche oder Hecken auf den Gehweg hineinwachsen. Ob wilder Müll oder Amphibienschutz: Bei Klemnent kommt viel zusammen. Bei einer 39-Stunden-Woche und Diensten sowohl am Abend als auch am Wochenende kommen 2015 beispielsweise wohl deutlich über 100 Knöllchen mit bis zu 2500 Euro zusammen. Bürgermeister Steffen Bochinger sagte, im November werde die Diskussion im Rat fortgesetzt. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.